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NACHRICHTEN DEZEMBER 2009
 
(30.12.2009) Termine für die Aufstiegsrunde stehen fest 
Fr., 8.1., ESC Vilshofener Wölfe - EHC Bad Aibling
So., 10.1., ESV Königsbrunn - ESC Vilshofener Wölfe
Fr., 15.1., Wanderers Germering - ESC Vilshofener Wölfe
So., 17.1., ESC Vilshofener Wölfe - ESV Burgau
Fr., 22.1., ESC Hassfurt - ESC Vilshofener Wölfe
So., 24.1., ESC Vilshofener Wölfe - ESV Königsbrunn
Fr., 29.1., ESC Vilshofener Wölfe - ESC Hassfurt
So., 7.2., EHC Bad Aibling - ESC Vilshofener Wölfe
So., 14.2., ESC Vilshofener Wölfe - ESV Waldkirchen
Fr., 19.2., ESC Vilshofener Wölfe - EHC Nürnberg
So., 21.2., ESV Burgau - ESC Vilshofener Wölfe
Fr., 26.2., ESC Vilshofener Wölfe - Wanderers Germering
So., 28.2., ESV Waldkirchen - ESC Vilshofener Wölfe
Sa., 6.3., EHC Nürnberg - ESC Vilshofener Wölfe

Spielplan [80 KB] der Wölfe (als PDF-Datei) zum Runterladen (rechter Mausklick - Ziel speichern unter)  

 
(28.12.2009) Wie gewünscht: Vilshofener Wölfe halten Rang 2 in der Landesliga Ost 

Nach 7:4 über Gebensbach als Vize in die Aufstiegsrunde

Wunschgemäß haben die Vilshofener Wölfe Platz 2 in der Eishockey-Landesliga-Gruppe Ost behauptet: Im letzten Vorrundenspiel besiegte das ESC-Team am Samstag den ESV Gebensbach mit 7:4 und verteidigte, punktgleich mit Gruppensieger SVG Burgkirchen, die begehrte 2. Position im Fernduell mit Waldkirchen.
In der Aufstiegsrunde werden die Wölfe ab 8. Januar auf ESV Königsbrunn, ESV Burgau, ESC Haßfurt, EHC 80 Nürnberg, Wanderers Germering, EHC Bad Aibling sowie den ESV Waldkirchen treffen. Die einzelnen Spieltermine werden auf der Tagung am Mittwoch, 30. Dezember, festgelegt.
Es kam wie bereits vorausgesehen - zu den in Heimaturlaub weilenden Hadamik und Ramadza sowie dem kranken Sterr gesellten sich im Lauf der Woche noch die erkrankten Hartl, Kulzer und Pongratz. Manuel Fastenmeier und Goalie Alex Krenn waren anderweitig verhindert, womit Trainer Christian Altmann für das Spiel gegen den ESV Gebensbach eine Rumpftruppe mit ganzen neun Feldspielern und zwei Torhütern übrig blieb.
Dass dies nicht unbedingt zum Nachteil der Hausherren wurde, lag an etlichen fehlenden Spielern sowie logistischen Problemen seitens der Gebensbacher. Trainer Lupomesky erreichte nach einer Autopanne das Vilshofener Stadion erst kurz vor 17 Uhr, wobei zu diesem Zeitpunkt die Torhüterschienen des ESV noch irgendwo auf der Straße waren. Ohne Schienen kein Torhüter, ohne Torhüter kein Spiel. Mit 20-minütiger Verspätung konnte das Spiel letztlich beginnen.
Die Vilshofener hatten im ersten Drittel gewisse Anlaufschwierigkeiten. Erst nach dem 0:1-Rückstand durch einen sehenswerten Alleingang von Trox wachten die Wölfe auf. Dem Ausgleich zum 1:1 durch Sterz folgte in der 9. Minute die 2:1-Führung, die Zillinger sogar in Unterzahl erzielen konnte. Einige Strafzeiten im weiteren Verlauf konnte der ESC ohne Schaden überstehen.
Im zweiten Drittel kassierte man dennoch den Ausgleich kurz vor Ablauf einer Strafzeit von Matthias Zillinger. Im Anschluss wurde den rund 100 Zuschauern ein wahres Feuerwerk geboten. Die 3:2-Führung der Wölfe durch Fries wurde nahezu postwendend ausgeglichen. Wenig später konnten die Gastgeber durch Tore von Klinzner (2), Sterz und Menasri binnen drei Minuten auf 7:3 davon ziehen. Von diesem Schock erholten sich die Gäste für den Rest des Spiels nicht mehr. Seitens Vilshofen blieben weitere gute Einschussmöglichkeiten, u.a. zwei Pfostentreffer durch Zillinger und Sterz, ungenutzt.
Dem letzten Treffer von Gebensbach zum 7:4-Endstand konnten die Wölfe im letzten Drittel nichts mehr entgegensetzen. Das ansonsten gut agierende Schiedsrichtergespann Schwarzkopf und Worlitschek ließ bei einer 10-Minuten- Disziplinarstrafe gegen Kapitän Andreas Sagerer zwei Sekunden vor Schluss einiges an Fingerspitzengefühl vermissen. - rm

(aus PNP, vom 28.12.2009)  

 
(27.12.2009) Wölfe holen 2.Tabellenplatz - Aufstiegsrunde 
ESC Vilshofen - ESV Gebensbach 7:4 (2:1, 5:2, 0:1). Torschützen für die Wölfe waren Klinzner(2), Sterz(2), Fries, Menasri und Zillinger. (Strafminuten: ESC 22+10, ESV 20)

Für die Aufstiegsrunde stehen seit gestern Abend alle gegnerischen Teams fest. Die Wölfe werden in der Gruppe A auf ESV Königsbrunn (LLW), ESV Burgau (LLW), ESC Hassfurt (LLN), EHC 80 Nürnberg (LLN), Wanderers Germering (LLS) sowie dem EHC Bad Aibling (LLS) treffen.

Die Termintagung findet am Mi., 30.12. in München statt. Spielbeginn in der Aufstiegsrunde wird Fr., 8.1.2010 sein. 

 
(27.12.2009) 11. und letzter Spieltag der Landesliga Ost  
Sa., 26.12., ESC Vilshofener Wölfe - ESV Gebensbach 7:4
Sa., 26.12., ESV Waldkirchen - Münchner EK 7:6

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(24.12.2009) Fernduell um den 2. Platz 

Eishockey-Landesliga: Crocodiles jagen die Wölfe

In der Vorrundengruppe Ost der Eishockey-Landesliga ist „die Messe gelesen“. Burgkirchen und Freising stehen als Gruppenerster bzw. -vierter fest. Diese beiden Teams werden gemeinsam in die Aufstiegsrundengruppe B gehen. Für die Rivalen aus Vilshofen und Waldkirchen werden somit zwei weitere Aufeinandertreffen in der Gruppe A der Aufstiegsrunde zur Bayernliga im neuen Jahr auf dem Terminplan stehen.
Faktisch wird es keinen Unterschied machen, ob man diese als Tabellenzweiter oder -dritter der Vorrunde erreicht. Mit diesem Umstand wird man sich in beiden Lagern jedoch nicht zufrieden geben. Zu viel Prestige steht auf dem Spiel zwischen den beiden niederbayerischen Teams. Zu viele Verflechtungen seitens Spielerkader und Trainerpositionen gibt es zwischen Vilshofen und Waldkirchen.
Nachdem die beiden bisherigen Spiele jeweils unentschieden ausgingen (1:1 und 3:3), möchte jeder der Widersacher zumindest am Ende Vorrunde die Nase vorn haben. Da ein Sieg der Crocodiles gegen die Luchse vom Münchner EK mehr als wahrscheinlich ist, muss die Mannschaft des ESC Vilshofen gegen den ESV Gebensbach noch einmal voll auf Sieg spielen, um den begehrten 2. Tabellenplatz zu behalten. Auf Seiten der Gastgeber werden die auswärtigen Spieler Fabian Hadamik und Jure Ramadza urlaubsbedingt sowie der erkrankte Sebastien Sterr a fehlen.
Weitere Weihnachtsüberraschungen sind aus Sicht von Coach Christian Altmann jedoch nicht auszuschließen. Dennoch sollte es gegen die in dieser Saison überraschend schwach auftretenden Gebensbacher reichen. Gerade mal drei Siege (zweimal Straubing und gegen München) stehen sage und schreibe zehn Niederlagen gegenüber, mehr als Platz 6 in der Vorrundengruppe war damit nicht drin.
Für die Aufstiegsrunde stehen bereits ESV Königsbrunn, ESV Burgau, ESC Hassfurt, EHC 80 Nürnberg, EHC Bad Aibling sowie der ESV Waldkirchen als Gegner der Wölfe fest. Der letzte Teilnehmer aus der Südgruppe wird am kommenden Wochenende unter den Teams vom ESC Geretsried, ESC Holzkirchen oder TSV Trostberg ermittelt. Die Termintagung findet nächste Woche und die ersten Spiele ab 8.Januar statt. - rmo

(aus PNP, vom 24.12.2009)  

 
(22.12.2009) Trotz 22:1-Kantersieg: Wölfe verpassen Platz 1 

Eishockey-Landesliga: ESC Vilshofen nach 6:8 in Freising mit Schützenfest gegen Straubing

Die Marschroute von Coach Christian Altmann war klar: Zwei Siege wollten die Vilshofener Wölfe in der Eishockey-Landesliga einfahren und auf einen Ausrutscher der Kelten vom SVG Burgkirchen hoffen, damit das Saisonziel „Platz 1 der Vorrundengruppe“ erreicht werden kann. Allerdings hielten sich nur die Burgkirchener (0:4 in Moosburg) an die „Spielregeln“. Der ESC hat sich jedoch durch das 6:8 in Freising selbst aller Chancen beraubt.
Nach einem 1:2 Rückstand im ersten Drittel (Torschütze Hadamik), konnte man das Spiel drehen und durch Treffer von Fries, Ramadza und Hadamik mit einer 4:3 Führung in die zweite Pause gehen. Im letzten Spielabschnitt ging es hin und her. Durch weitere Tore von Grill und abermals Hadamik führten die Wölfe zur 55. Minute mit 6:5. Ein nicht geahndetes Foulspiel an Kapitän Andreas Sagerer führte zum Ausgleichstreffer der Hausherren. Der Unmut über dieses Gegentor brachte den Vilshofenern zusätzlich eine Bankstrafe ein. Die daraus resultierende Überzahlsituation nutzte Freising zur 7:6-Führung. Nachdem Torwart Alex Krenn für einen sechsten Feldspieler Platz gemacht hatte kullerte ein Befreiungsschuss der Gastgeber mehr schlecht als recht zum Endstand von 8:6 in das verwaiste Gehäuse des ESC.
In der Hoffnung, dass die Kelten möglicherweise noch einmal stolpern könnten - immerhin spielten diese am Sonntag in Freising - gingen die Wölfe das Match gegen den EHC Straubing sehr konzentriert an. Der Gast wurde nur mit einer verstärkten Nachwuchstruppe im Stadion an der Vils vorstellig. Dass diese noch dazu personell arg dezimiert war - es wurde die Mindestspielstärke mit Torhüterin Nadin Cats (17) und neun Feldspielern gerade erreicht - setzte dem Unterfangen noch die Krone auf.
Zu keiner Sekunde mussten die rund 150 heftig frierende Zuschauer daran zweifeln, dass die Wölfe dieses Spiel nicht gewinnen sollten. Nach zehn Minuten führten der ESC, nach Toren von Hartl, Sagerer, Pongratz und Zillinger bereits mit 4:0. Bis zum Ende des ersten Drittels wurde die Führung durch Tore von Sterz, Zillinger, Menasri und Hadamik auf 8:0 ausgebaut. Nur wenig Fahrt haben die Wölfe im zweiten Abschnitt rausgenommen. So dauerte es zwar geschlagene fünf Minuten, bis Kulzer das Tor traf, jedoch standen ihm im folgenden Menasri, Hadamik, Fries, Pongratz und Sterz mit einem Alleingang zum 14:0-Zwischenstand in nichts nach.
Einem zwischenzeitlichen Treffer von Hadamik konnten die Straubinger noch das Ehrentor zum 1:15 dagegensetzen, jedoch zog im weiteren Verlauf das Team des ESC ein wahres Katz-und-Maus-Spiel mit den Straubingern auf. Tore von Ramadza, Kulzer, Hadamik, Sagerer, Klinzner und zweimal Grill bedeuteten den 22:1-Endstand gegen einen bemitleidenswerten Gegner. Dass noch weitere Tore der Wölfe nichts an der Tabellensituation hätten ändern können, liegt an dem 4:2 Sieg der Kelten in Freising.
Damit könnte man, einen Heimsieg am 2. Weihnachtsfeiertag gegen Gebensbach vorausgesetzt, zwar nach Punkten gleichziehen, ist jedoch im direkten Vergleich gegen Burgkirchen im Hintertreffen. Damit ist klar, dass man gemeinsam mit dem ESV Waldkirchen in die Aufstiegsrunden-Gruppe A gehen wird. Hier werden die Wölfe im neuen Jahr auf Gegner wie u.a. ESV Königsbrunn, Wanderers Germering, ESC Hassfurt und den EHC 80 Nürnberg treffen. - rmo

(aus PNP, vom 22.12.2009)  

 
(20.12.2009) Wölfe (z-)erlegen wehrlose Tiger 
ESC Vilshofen - EHC Straubing 22:1 (8:0, 6:0, 8:1). Torschützen für die Wölfe waren Hadamik(4), Grill(2), Kulzer(2), Menasri(2), Pongratz(2), Sagerer(2), Sterz(2), Zillinger(2), Fries, Hartl, Klinzner und Ramadza. (Strafminuten: ESC 6, EHC 12+10) 

 
(19.12.2009) 10. Spieltag der Landesliga Ost  
Fr., 18.12., EV Moosburg - SVG Burgkirchen 4:0
Fr., 18.12., SE Freising - ESC Vilshofener Wölfe 8:6
Sa., 19.12., Münchner EK - ESV Waldkirchen 3:5
So., 20.12., ESC Vilshofener Wölfe - EHC Straubing 22:1
So., 20.12., EV Moosburg - ESV Gebensbach 5:2
So., 20.12., SE Freising - SVG Burgkirchen 2:4

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(18.12.2009) Wölfe von Bären erlegt 
SE Freising - ESC Vilshofen 8:6 (2:1, 1:3, 5:2). Torschützen für die Wölfe waren Hadamik(3), Fries, Grill und Ramadza. (Strafminuten: SEF 12+10, ESC 12) 

 
(18.12.2009) Packender Endspurt um die Tabellenspitze 

Eishockey-Landesliga: Vilshofener Wölfe brauchen in Freising und gegen Straubing Siege


Am Wochenende wird sich zeigen, ob die Vilshofener Wölfe noch eine Chance auf die Meisterschaft in der Eishockey-Landesliga Ost haben. Aus eigener Kraft ist dies nicht mehr möglich, da der direkte Vergleich für den Konkurrenten SVG Burgkirchen spricht. Einzig ein Stolpern der Kelten in Moosburg und in Freising bei voller Punktzahl seitens der Wölfe würde den Weg an die Tabellenspitze noch ermöglichen.
Da stellt sich jedoch als erstes Hindernis die SE Freising in den Weg. Als absolut positive Überraschungsmannschaft dieser Saison konnten die Blackbears zuletzt mit einem 14:3-Heimsieg gegen die 1b vom EHC Straubing die Teilnahmean der Aufstiegsrunde zur Bayernliga perfekt machen. Von vielen Experten vor der Saison als potenzieller Absteiger gehandelt, konnte Trainer Franz Köstner neun Neuzugänge und die Restbestände der Mannschaft aus der Vorsaison schneller zu einem Team zusammen schweißen, als manch einem Konkurrenten lieb war. Vor allem die Heimsiege gegen den EV Moosburg (7:1) und den ESV Waldkirchen (3:1) ließen die Liga aufhorchen. Speziell die Topscorer Marcus Mooseder, David Jelinek und Pavel Hanke haben sich als Baustein für die Mannschaft mit den meisten erzielten Toren erwiesen. Somit scheint für die Defensivabteilung um Torhüter Alexander Krenn und Kapitän Andreas Sagerer ein arbeitsreicher Abend gesichert.
Weniger Gegenwehr ist dann am Sonntag um 17.15 Uhr zu Hause gegen die EHC Straubing 1b zu erwarten. Zu Saisonbeginn als Geheimtipp bewertet, da ehemalige Straubinger Eishockeygrößen wie Setz, Kößl, Heubach und Artmeier als Neuzugänge kolportiert wurden, hat die Realität die „kleinen“ Tigers mittlerweile eingeholt. Kleine Antrittsstärken und teils heftige Niederlagen - zuletzt 3:14 in Freising, 2:12 in Moosburg sowie zu Hause 0:8 gegen Waldkirchen und 1:11 gegen Moosburg - haben zum vorletzten Tabellenplatz und dem gesicherten Gang in die Abstiegsrunde geführt.
Dass man die Straubinger nicht auf die leichte Schulter nehmen darf, zeigen jedoch die immer wieder knappen Duelle in den letzten Spielzeiten. Trotzdem erhofft sich der Vilshofener Anhang endlich ein torreiches Heimspiel der Wölfe, in dem speziell die erste Sturmreihe ihr volles Potenzial ausspielen könnte. Zum letzten Spiel der Vorrunde erwarten die Wölfe am 2. Weihnachtsfeiertag um 17.15 Uhr den ESV Gebensbach. - R.M.

(aus PNP, vom 18.12.2009)  

 
(16.12.2009) Wölfe buchen die Aufstiegsrunde 

Eishockey-Landesliga: Mit 9:3-Erfolg in Gebensbach und 3:3 in Waldkirchen Platz 2 gefestigt

Mit dem 9:3-Auswärtssieg beim ESV Gebensbach haben sich die Vilshofener Wölfe die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga gesichert werden. Am Sonntag ließen sie ein verdientes 3:3 beim Derby in Waldkirchen folgen und stehen nach Minuspunkten gleich mit Spitzenreiter Burgkirchen auf Platz 2.
Gegen eine aus der Not geborene Verlegenheitstruppe - immerhin fehlten auf Gebensbacher Seite neun Spieler auf Grund von Sperren, Verletzungen oder beruflich bedingt - bedurfte es einer gehörigen Portion Kampfkraft seitens der Wölfe, um den Sieg heim zu fahren. Wie nach Plan fiel der Führungstreffer in Überzahl durch Döring bereits in der 2. Spielminute. Überraschenderweise hielten die Hausherren gut dagegen und erzielten keine 90 Sekunden später den Ausgleich.
Durch eigene Strafzeiten begaben sich die Gastgeber immer wieder in Unterzahl. Die Tore von Hartl und Kulzer zur 3:1-Pausenführung waren eine logische Konsequenz der spielerischen Überlegenheit der Wölfe. Nur 30 Sekunden dauerte es im zweiten Drittel bis zum Anschlusstreffer für Gebensbach. Die Angriffsbemühungen in der Folgezeit konnte Vilshofen schadlos überstehen und gegen Ende des zweiten Drittels die Führung durch Hadamik und Kulzer gar auf 5:2 ausbauen. Damit war die Moral der Hausherren gebrochen und binnen zehn Minuten wurde der Vorsprung durch Kulzer, Sterz, Klinzner und Frey auf 9:2 geschraubt. Der letzte Treffer der Gebensbacher in der 57. Minute bedeutet nur eine Ergebniskorrektur.
Befreit von dem Druck des „Gewinnenmüssens“ kam es am Sonntag zum Derby gegen die Crocodiles vom ESV Waldkirchen. Vor rund 300 Zuschauern beschnupperten sich beide Teams in den ersten Spielminuten. Keine der beiden Mannschaften wollte seine kontrollierte und defensive Spielweise ablegen. Zu groß war wohl der gegenseitige Respekt. In einer ersten Druckphase der Wölfe - Keeper Reinhard Haider stand hierbei mehrere Male schwer unter Beschuss - war die Scheibe auf einmal im Gästetor. Eine nicht Chance, der Puck war zunächst hinter dem Tor der Wölfe, nutzte Waldkirchens Toth blitzschnell und mogelte das Spielgerät ins Netz. Weitere Angriffsbemühungen der Gäste verpufften, einige Überzahlsituationen konnten nicht genutzt werden, da die Defensivabteilung von Waldkirchen erwartungsgemäß gut stand.
Wer im zweiten Drittel auf den Befreiungsschlag der Wölfe wartete, wurde eines Besseren belehrt. Waldkirchen nahm das Heft in die Hand und erzielte den Treffer zum 2:0, abermals durch den ehemaligen Vilshofener Toth. Noch während der Durchsage des Tores konnte Thomas Kulzer nach Zuspiel von Andreas Sagerer und Alexander Sterz den Anschluss erzielen. Anstatt weiter auf Angriff zu spielen, mussten sich die Wölfe im weiteren Verlauf des zweiten Drittels auf Schadensbegrenzung konzentrieren, da man sich durch teils unnötige Strafzeiten immer wieder in eine Unterzahlsituation manövrierte. Das 3:1 für die Hausherren durch Friedl in der 33. Minute war nicht überraschend, dafür der erneute Anschluss der Wölfe kurz vor der Ende des zweiten Drittels. Ein eher ungefährlicher Schuss von Johannes Grill landete im Ziel.
Mit Beginn des letzten Spielabschnitts erhöhten die Gäste aus Vilshofen die Schlagzahl. Beste Einschussmöglichkeiten konnten nicht genutzt werden. Immer wieder scheiterte man am gut aufgelegten Haider. Erst fünf Minuten vor Schluss konnte Thomas Hartl eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr von Waldkirchen zum 3:3-Ausgleich nutzen. Die letzten 60 Spielsekunden, nach einer mehrminütigen Unterbrechung wegen Glasscherben auf dem Eis, überstanden die Wölfe trotz hohen Drucks seitens der Gastgeber schadlos.
Mit dem überaus verdienten Remis belegt das Vilshofener Team weiter Rang 2 in der Gruppe Ost. Den Spitzenplatz in der Vorrunden kann man aus eigener Kraft nicht mehr schaffen, da der direkte Vergleich für den Tabellenführer aus Burgkirchen spricht.

(aus PNP, vom 15.12.2009)  

 
(16.12.2009) 9. Spieltag der Landesliga Ost  
Fr., 11.12., EV Moosburg - ESV Waldkirchen 0:6
Fr., 11.12., ESV Gebensbach - ESC Vilshofener Wölfe 3:9
Fr., 11.12., EHC Straubing - SVG Burgkirchen 1:5
Sa., 12.12., Münchner EK - SE Freising 7:10
So., 13.12., SVG Burgkirchen - ESV Gebensbach 11:2
So., 13.12., EV Moosburg - Münchner EK 20:2
So., 13.12., SE Freising - EHC Straubing 14:3
So., 13.12., ESV Waldkirchen - ESC Vilshofener Wölfe 3:3

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(13.12.2009) Wölfe spielen unentschieden am Karoli 
ESV Waldkirchen - ESC Vilshofen 3:3 (1:0, 2:2, 0:1). Torschützen für die Wölfe waren Grill, Hartl und Kulzer. (Strafminuten: ESV 18, ESC 18) 

 
(11.12.2009) Wölfe erreichen Aufstiegsrunde 
ESV Gebensbach - ESC Vilshofen 3:9 (1:3, 1:2, 1:4). Torschützen für die Wölfe waren Kulzer(3), Döring, Frey, Hadamik, Hartl, Klinzner und Sterz. (Strafminuten: ESV 14, ESC 14+10) 

 
(11.12.2009) Wölfe müssen ins Jagdgebiet der Karoli Crocodiles 

Eishockey-Landesliga: Vilshofen zwei Mal auswärts

Mit den zwei Siegen in Moosburg und gegen München am vergangenen Wochenende und nun-mehr 15 Punkten auf der Habenseite haben die Vilshofener Wölfe für eine gute Ausgangsposition Richtung Aufstiegsrunde zur Bayernliga gesorgt. Dass diese Zahl in den vergangenen Jahren nahezu immer in der Endabrechnung für zumindest Platz vier gereicht hat, lässt die Verantwortlichen beim ESC bei noch fünf ausstehenden Spielen nicht leichtsinnig werden. So stehen am Wochenende mit den zwei Auswärtsspielen beim ESV Gebensbach (Freitag) und beim ESV Waldkirchen (Sonntag) harte Brocken auf dem Programm der Wölfe.
Traditionell Spiele der härteren Gangart waren in den vergangenen Jahren die Duelle gegen die Gebensbacher. Aufgrund vieler Strafen beim letzten Heimspiel gegen Freising hat sich das Team von Jiri Lupomesky selbst dezimiert. Mit Aigner, Tengler und Trox fallen drei der „bösen Buben“, aber auch drei der Topscorer des ESV aus. Obwohl damit die Vorzeichen für das Freitagspiel eigentlich klar sind, will man sich in Vilshofen nicht täuschen lassen, da die Spiele bei Gebensbach in den letzten Spielzeiten oft sehr knapp verliefen.
Eine weitaus größere Hürde stellen die Crocodiles vom ESV Waldkirchen dar. Angeheizt wird dieses Derby einerseits durch den Vereinswechsel einiger Vilshofener Spieler vor der Saison Richtung Bayerwald, andererseits durch die Häufung von ehemaligen Oberliga-Cracks in beiden Teams. Während auf Vilshofener Seite die Sturmreihe mit Fabian Hadamik, Thomas Kulzer und Alexander Sterz die Akzente setzt, sorgen Torhüter Reinhard Haider, der Neuzugang Harry Kulczynski und vor allem Jan Schinköthe für die beste Defensive in der Landesliga-Gruppe Ost. Pikanterweise standen viele der Spieler in den vergangenen Jahren immer wieder gemeinsam als Kollegen auf dem Eis. Nachdem die Crocodiles laut Eigenaussage jeden Punkt gegen den Abstieg brauchen, steht den Wölfen sicherlich ein heißer Tanz in der Eishalle am Karoli bevor.

(aus PNP, vom 11.12.2009)  

 
(08.12.2009) Wölfe ganz dicht an der Aufstiegsrunde  

Eishockey-Landesliga: Vilshofen landet zwei Siege / Jetzt folgen zwei hohe Auswärtshürden

Nach zwei Siegen am Wochenende ist für die Vilshofener Wölfe die Aufstiegsrunde in der Eishockey-Landesliga in greifbare Nähe gerückt. Dem 5:2 (1:0, 3:1, 1:1) am Freitag beim EV Moosburg hängten die Vilsstädter am Sonntag einen 8:1 (0:0, 3:0, 5:1)-Heimerfolg gegen Tabellen-Nachzügler Münchner EK an.
Am Freitag sorgte die Mannschaft von Trainer Christian Altmann mit einem relativ ungefährdeten Sieg für die erste Heimniederlage des EV Moosburg in der neuen Heimat Sparkassenarena. Die empfindliche Niederlage gegen die Kelten offensichtlich gut verdaut, gingen die Wölfe das „Ewigkeitsduell“ konzentriert und konsequent an. Einem eher ausgeglichenen Anfangsdrittel - 1:0 für die Wölfe - folgte ein überlegen geführter Mittelabschnitt, in dem die ESC-ler die Führung auf 4:1 ausbauen konnten. Aufgrund geringer Gegenwehr der Hausherren konnte der Erfolg sicher nach Hause gespielt werden. Torschützen für den ESC waren zweimal Fabian Hadamik sowie Erich Fries, Thomas Hartl und Andreas Sagerer.
Die bisherigen Ergebnisse des Tabellenletzten Münchner EK als auch der souveräne Sieg in Moosburg haben viele Vilshofener an einen Selbstläufer gegen die Luchse glauben lassen. In weiten Phasen des ersten Drittels schien es aber, als wollten die Gastgeber die Scheibe ins gegnerische Tor tragen. Entweder scheiterte man am gut aufgelegten EK-Goalie, am Gestänge des Gästetors oder am eigenen Unvermögen. Somit ging es torlos zum ersten Pausentee, was für die rund 180 Zuschauer eher eine Überraschung darstellte, hatte man sich doch eine Vorstellung wie im Hinspiel in München (8:2) ausgemalt.
Dem schnellen Führungstor durch Karlheinz Pongratz folgten jedoch zunächst vergebene Großchancen. Erst in der 36. Minute konnte Sagerer mit einem platzierten Weitschuss die Scheibe versenken. Das 3:0 durch Hadamik fiel so kurz vor der Drittelsirene, dass es noch zu Diskussionen einiger Münchner Spieler kam, da diese die Uhr bereits abgelaufen sahen.
Im letzten Drittel musste der kleine Kader der Luchse seinem zweiten Spiel binnen 24 Stunden Tribut zollen. Innerhalb sechs Minuten konnten Sebastian Klinzner, Hadamik, Matthias Zillinger und Florian Döring auf 7:1 erhöhen. Die letzten zehn Spielminuten bescherten den Zuschauern zunächst ein „Missverständnis“ zwischen dem Vilshofener Kapitän Sagerer und dem Münchner Lohr, nach dem beide mit je einer Zehn-Minuten-Strafe ausruhen durften. Danach legte Sebastian Sterr noch ein Tor zum 8:1-Endstand drauf.
Mit nun 15 Punkten aus neun Spielen und dem zweiten Tabellenplatz haben die Wölfe die Tür zur Aufstiegsrunde weit aufgestoßen. Das selbst gesteckte Ziel Gewinn der Vorrundengruppe ist weiterhin aus eigener Kraft möglich, wobei am kommenden Wochenende mit den Gastspielen beim ESV Gebensbach und dem ESV Waldkirchen zwei harte Brocken auf die Wölfe warten.

(aus PNP, vom 08.12.2009). 

 
(06.12.2009) Wölfe besiegen Luchse deutlich 
ESC Vilshofen - Münchner EK 8:1 (0:0, 3:0, 5:1). Torschützen für die Wölfe waren Hadamik(2), Döring, Klinzner, Pongratz, Sagerer, Sterr und Zillinger. (Strafminuten: ESC 12+20, MEK 10+10) 

 
(06.12.2009) 8. Spieltag der Landesliga Ost  
Fr., 04.12., EV Moosburg - ESC Vilshofener Wölfe 2:5
Fr., 04.12., EHC Straubing - ESV Waldkirchen 0:8
Sa., 05.12., Münchner EK - SVG Burgkirchen 1:7
So., 06.12., ESV Gebensbach - SE Freising 3:6
So., 06.12., SVG Burgkirchen - ESV Waldkirchen 3:1
So., 06.12., EV Moosburg - EHC Straubing 12:2
So., 06.12., ESC Vilshofener Wölfe - Münchner EK 8:1

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(05.12.2009) Wölfe gewinnen in Moosburg 
EV Moosburg - ESC Vilshofen 2:5 (0:1, 1:3, 1:1). Torschützen für die Wölfe waren Hadamik(2), Fries, Hartl und Sagerer. (Strafminuten: EVM 18+20, ESC 16) 

 
(04.12.2009) Vilshofener „Wölfe“ wollen Wiedergutmachung  
Wunden lecken ist angesagt bei den Vilshofener „Wölfen“ nach der bitteren 3:7 Heimschlappe gegen Burgkirchen am vergangenen Wochenende. Allerdings bleibt dem Team um Kapitän Andreas Sagerer nicht viel Zeit zur Regeneration, schon am Freitag (Spielbeginn 19.30) muss die Altmann-Truppe beim EV Moosburg antreten. Am Sonntag (17.15) wartet mit den Münchner „Luchsen“ eine vermeintlich leichte Hausaufgabe auf die „Wölfe“.
Die Eishockeybegeisterung in Moosburg schlägt hohe Wellen. Nach der Totalrenovierung der „Sparkasse-Eis-Arena“ können die Grüngelben endlich ihre Heimspiele in einem modernisierten Umfeld austragen. Rund 800 Zuschauer verfolgten die spannende Partie gegen den Landkreisrivalen Freising zur Eröffnung des neuen Schmuckkästchens, die mit einem 7:5 der Gastgeber endete. Damit hat sich das Team von Trainer Klaus Pillmaier bis auf zwei Punkte an die Aufstiegsrundenplätze herangeschoben, mit einem Heimsieg könnten die Isarstädter die vor ihnen platzierten Blackbears aus Freising von Rang vier verdrängen, und selbst die Pole-Position, die derzeit von den punktgleichen Teams aus Waldkirchen und Burgkirchen (12:4 Punkte) eingenommen wird, ist wieder in Schlagweite des EVM. Das Hinspiel gewannen die „Wölfe“ nach einem denkbar engen Match sehr glücklich mit 3:2. Schon in dieser Partie, ähnlich wie beim 1:3 in Waldkirchen und der 2:3 Niederlage in Gendorf-Burgkirchen, sahen sich die Moosburger als das bessere Team.
Für die Vilshofener „Wölfe“ wird viel davon abhängen, wie sie die Kreise des Ex-Vilshofener Spielmachers Stephan Meier einschränken können. Der Routinier zeigt im Hinspiel, wie wertvoll er für sein neues Team ist, in dem mit den Brüdern Christian und Stephan Wilm, Alexander Eberl, dem Österreicher Michael Lackner und dem einstigen Zweitligaverteidiger Thomas Richter sowie Tobias Gilg sehr viel Erfahrung versammelt ist. Ein Punktgewinn in der neuen Moosburger Eisarena wäre sicher Balsam auf die Wunden der zuletzt arg zerzausten „Wölfe“-Seele.
Ihren dritten Tabellenplatz verteidigen können die Vilsstädter auf jeden Fall mit einem Heimsieg gegen das abgeschlagene Schlusslicht Münchner EK am Sonntag. Bei den „Luchsen“, die mit einem zahlenmäßig sehr starken Kader von 26 Mann in die Saison gestartet waren, lief bisher nicht viel zusammen. Lediglich beim 7:3 Heimsieg gegen den ESV Gebensbach überraschten die Hauptstädter, die übrigen Heimspiele ginge klar an die Gäste. Auch die „Wölfe“ entführten beim 8:2 Sieg in München nahezu mühelos beide Punkte. Auf fremdem Eis allerdings verkauften sich die „Luchse“ einige Male recht teuer. Burgkirchen hatte beim 6:3 Heimsieg mehr Mühe als erwartet und auch Freising musste beim 6:4 um den Erfolg kämpfen. Zum Kader des MEK gehören einige Akteure, die bereits höherklassig beim EHC München aktiv waren, wie Verteidiger Karsten Schwiewagner oder auch der 32-jährige Stürmer Danny Schaarmann, der für den ERC Sonthofen in der 1. und 2. Liga auflief und auch bei Wanderers Germering spielte. Torhüter Thomas Berger kam vom ESC Holzkirchen über den EHC München zu den Luchsen, mit dem 49-jährigen Günther Grimm und Christopher Müller (im Vorjahr noch bei Wanderers Germering in der Landesliga Süd als Backup verpflichtet) hat er zwei ernsthafte Konkurrenten um den Stammplatz im Gehäuse der „Luchse“. Auch der Slowake Jaroslav Straka ist kein unbeschriebenes Blatt. Straka, ehemaliger Erstliga-Spieler bei Dukla Trencin, stand auch schon mit dem TSV Erding in Verbindung, verfügt also über genug individuelle Klasse, um die „Wölfe“-Abwehr vor Probleme zu stellen. Dennoch sollte ein Heimsieg gegen den Tabellenletzten für das Team von Trainer Christian Altmann eine Formsache sein, zumal Mannschaft und Verantwortliche auch in der anschließenden Weihnachtsfeier das Saisonziel Aufstiegsrunde fest im Visier haben wollen.
Norbert Schalitzky  

 
(02.12.2009) Von den Kelten kalt erwischt  

Eishockey-Landesliga: Vilshofen - Burgkirchen 3:7

Eine hochverdiente 3:7-Heimniederlage mussten die Vilshofener Wölfe in der Eishockey-Landesliga gegen die SVG Burgkirchen einstecken. Vor 300 Zuschauern fanden die Gastgeber nie zu ihrer Form, während die „Kelten“ das Spiel nahezu problemlos kontrollierten.
Besonders die Routiniers um den dreifachen Torschützen Oleg Matveenko, das Burgkirchner Urgestein Sven Schkade und den 40-jährigen Harald Brosch (beide mit drei Assistpunkten, Schkade noch dazu mit einem Tor) hebelten die löchrige Abwehr um den verunsicherten Alexander Krenn ein ums andere Mal aus.
Dabei begann die Partie verheißungsvoll für den ESC. Schon nach 33 Sekunden erzielte Thomas Kulzer nach einem Zuspiel von Fabian Hadamik die Führung für die Altmann-Truppe, die aber postwendend den Faden total verlor. In der 4. Minute konnte Krenn den Ausgleich noch verhindern, vier Minuten später netzte Schkade aber zum 1:1 ein.
Während die Gastgeber eine erste Überzahl in dem fairen Spiel (je 10 Minuten Strafzeit+10 Minuten Disziplinarstrafe für Matthias Zillinger) ungenutzt verstreichen ließen, verwertete Alexander Jung drei Minuten vor der Pausensirene ein Zuspiel von Schkade zur verdienten Führung für den Vorjahresmeister. Erst jetzt wurden die Wölfe aggressiver, ohne aber zu zählbaren Erfolgen zu kommen.
Zwei Minuten nach Wiederbeginn tanzte Florian Feistl die Vilshofener Abwehr mühelos aus und zirkelte den Puck zum 3:1 ins Tor. Erneut schien dies ein Weckruf für die schläfrigen Wölfe zu sein, die sich im Anschluss minutenlang im Drittel der Gäste festsetzten. Matveenko beendete die Drangperiode der Einheimischen aber in der 32. Minute, als sein haltbar scheinender Schuss zum 4:1 im Vilshofener Gehäuse landete. Zwar verkürzte Kulzer im Zusammenspiel mit Hadamik nur eine Minute später, doch Matveenko stellte in der 35. Minute den alten Abstand zum 5:2 wieder her. Pech hatte Vilshofens Johannes Grill mit einem Pfostenknaller.
Im Schlussdrittel versuchten es die Wölfe mit Verzweiflungsschüssen aus der Distanz, die aber eine leichte Beute für Sven Schubert im Kelten-Gehäuse waren. In der 44. Minute machte Oliver Feistl mit seinem Tor zum 6:2 den Sack endgültig zu, Metveenko erhöhte vier Minuten später auf 7:2, als Krenn der Puck über die Fanghand rutschte. Der glücklose Wölfe-Keeper machte daraufhin Platz für Christoph Seyffert, der seinen Kasten immerhin sauber halten konnte. Zu mehr als einer Ergebniskosmetik durch das 3:7 von Kulzer (Zuspiel Hadamik) reichte es allerdings nicht mehr für die Gastgeber.
Am Wochenende müssen sich die Wölfe in der neuen Sparkasse-Eis-Arena in Moosburg (Freitag, 19.30 Uhr) erheblich steigern, wenn sie zurück in die Erfolgsspur finden wollen. Am Sonntag (17.15 Uhr) ist daheim gegen den Tabellenletzten Münchner EK ein voller Erfolg fest eingeplant. - scha

(aus PNP, vom 01.12.2009)

 

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