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NACHRICHTEN OKTOBER 2009
 
(31.10.2009) Wölfe gewinnen knapp in Straubing 
EHC Straubing - ESC Vilshofen 5:6 (2:0, 0:3, 3:3). Torschützen für die Wölfe waren Hadamik(3), Döring, Klinzner und Kulzer. (Strafminuten EHC 26+20, ESC 24). 

 
(28.10.2009) Vilshofener Wölfe im Revier der Tiger  

Eishockey-Landesliga: Altmann-Truppe am Freitag auf dem Straubinger Prüfstand

Nach dem guten Saisonauftakt in der Eishockey-Landesliga mit einem 4:3-Erfolg beim Vorjahresmeister SVG Burgkirchen wollen die Vilshofener Wölfe auch an diesem Freitag (Spielbeginn 20 Uhr) beim EHC Straubing 1 b punkten.
Allerdings dürfte die Aufgabe alles andere als leicht werden für die Truppe von Trainer Christian Altmann. Das Reserveteam der DEL-Tigers steht nach einer 2:6-Auftaktniederlage im ersten Heimspiel gegen die Freisinger Blackbears bereits unter Erfolgsdruck. Sicherlich wollen die „Young Tigers“ in der neuen Saison eine bessere Rolle in der Landesliga Ost spielen als im Vorjahr, als das Team auf Rang 5 landete und in die Abstiegsrunde musste. Dort behaupteten sich die Gäubodenstädter als Zweiter allerdings souverän.
Die Mannschaft des EHC Straubing 1b wirkt mit 35 Namen recht aufgebläht. Allerdings darf nicht übersehen werden, dass hier auch eine Reihe von „Oldies“ aufgeführt wird, die sicherlich nur noch im äußersten Notfall eingreifen werden. Die Straubinger Eishockeylegenden wie Christian Penzkofer mit seinen 625 Spielen für den EHC Straubing, der 43-jährige Oliver Vöst (509 Spiele in der 1. und 2. Liga) oder Thomas Römpke werden den Nachwuchsleuten kaum ihren Platz im Kader streitig machen wollen. Auch Verteidiger Helmut Schweiger, aus seinen Bayernligaspielen für den ESC Vilshofen noch in bester Erinnerung, gehört wohl zur „stillen Reserve“.
Stattdessen sollen einige Spieler aus dem eigenen Juniorenteam an die „Erste“ herangeführt werden. Dazu gehören Verteidiger Patrick Doyle, die Torleute Alexander Herzog und Christoph Samhuber, aber auch der 22-jährige Florian Tkocz, der aus dem Deggendorfer Nachwuchs stammt, sowie Dominic Weinzierl, der vor wenigen Jahren noch zu den eigenen Junioren zählte. Mit Stephan Kaiser von den Regensburger „Spiders“ konnte ein torgefährlicher Angreifer zurückgeholt werden, der schon für Dingolfing auf Torejagd ging.
Wölfe-Coach Christian Altmann wird beim Gastspiel am Straubinger Pulverturm wohl im Wesentlichen auf die erfolgreichen Reihen aus dem Auftaktmatch zurückgreifen. Mit den zuletzt verhinderten Erich Fries und Sebastian Sterz stehen weitere Alternativen zur Verfügung, auch der zuletzt gesperrte Scander Menasri kann wieder eingesetzt werden. Die Wölfe werden sich durch den misslungenen Start der „jungen Tiger“ ebenso wenig täuschen lassen wie durch das relativ ungefährdete 6:4, das sie im Testspiel in Straubing einfahren konnten. - scha

(aus PNP, vom 28.10.2009)  

 
(26.10.2009) 2. Spieltag der Landesliga Ost  
Fr., 23.10., EHC Straubing - SE Freising 2:6
Fr., 23.10., SVG Burgkichen - Münchner EK 6:3
Sa., 24.10., Münchner EK - EV Moosburg 0:7
So., 25.10., ESV Gebensbach - EHC Straubing 5:4
So., 25.10., ESV Waldkirchen - SE Freising 8:2

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(19.10.2009) Mini-Rudel der „Wölfe“ erkämpft 4:3-Erfolg  

Eishockey-Landesliga: ESC Vilshofen behauptete sich mit nur zehn Spielern bei Vorjahresmeister SVG Burgkirchen

Einen Einstand nach Maß feierten die Vilshofener „Wölfe“ zum Saisonauftakt in der Eishockey-Landesliga Ost. Beim Vorjahresmeister SVG Burgkirchen gelang dem Team von Trainer Christian Altmann ein knapper 4:3-Erfolg, der zudem mit einem Minikader von nur zehn Spielern erkämpft wurde.
Erich Fries und Sebastian Sterz fehlten berufsbedingt, Neuzugang Scander Menasri verbüßte noch eine Strafe aus der Vorsaison. Die „Wölfe“ erwischten vor 250 Zuschauern den besseren Start. In der 10. Minute brachte Exprofi Thomas Kulzer die Gäste von der Vils mit einem haltbar scheinenden Schuss in Führung, die Vorarbeit hatten Fabian Hadamik und Alexander Sterz geleistet. Eine Minute später gelang den gastgebenden „Kelten“ durch Oleg Matveeko der Ausgleich gegen den ausgezeichnet haltenden Alexander Krenn im Vilshofener Gehäuse. Nur 23 Sekunden darauf schloss Sterz den schönsten Spielzug der gesamten Partie zur neuerlichen Führung für die Vilsstädter ab, das genaue Zuspiel kam wieder von Hadamik.
Nach dem neuerlichen Ausgleich der Gastgeber (26.), die eine Überzahlsituation nutzten, konnte sich auch der bisherige Passgeber Hadamik, der erst seit einer Woche wieder im Kader der „Wölfe“ steht, in die Torschützenliste eintragen. Von der Wechselbank kommend, verwertete er in der 29. Minute ein Zuspiel von Jure Ramadza zum 3:2 für die „Wölfe“. In der 34. Minute verhängten die Schiedsrichter einen zweifelhaften Penalty gegen die Gäste, den Alex Krenn aber meisterte.
Als Kulzer in der 46. Minute mit einem raffinierten Rückhandschuss das 4:2 gelang, schien der Sieg der „Wölfe“ in trockenen Tüchern zu sein. Trotzdem mussten die Niederbayern noch um ihren Erfolg zittern, weil die „Kelten“ den Druck massiv erhöhten und unnötige Strafzeiten die Gäste immer wieder dezimierten. Eine Minute vor dem Ende der Partie erzielte das Burgkirchner Urgestein Sven Schkade aus einem Gestochere vor dem Gehäuse von Krenn heraus den Anschluss, mehr als der Treffer zum 3:4 Endstand für die Vilshofener „Wölfe“ war aber für den Vorjahresmeister nicht mehr zu holen, auch wenn die Gastgeber zum Schluss ohne Torhüter auf den Ausgleich drängten.
Trainer Christian Altmann zeigte sich nach dem Spiel mit dem Ergebnis zufrieden, sieht aber auch noch „viel Arbeit“ auf sich zukommen. In den kommenden beiden Wochen will er am Mannschaftsgefüge feilen, ehe der nächste Punktspielauftritt der „Wölfe“ beim EHC Straubing 1 b (Freitag, 30. Oktober) auf dem Terminplan steht. - scha

(aus PNP, vom 19.10.2009)  

 
(18.10.2009) 1. Spieltag der Landesliga Ost  
Fr., 16.10., SVG Burgkirchen - ESC Vilshofener Wölfe 3:4
So., 18.10., ESV Waldkirchen - EV Moosburg 3:1

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(17.10.2009) Wölfe gewinnen zum Auftakt in der Keltenhalle 
SVG Burgkirchen - ESC Vilshofen 3:4 (1:2, 1:1, 1:1). Torschützen für die Wölfe waren Kulzer(2), Hadamik und Sterz. (Strafminuten: SVGB 8, ESC 12+10) 

 
(15.10.2009) Schwerer Auftakt für die Vilshofener Wölfe  

In der Eishockey-Landesliga geht’s am Freitag zum Titelaspiranten SVG Burgkirchen - Durchwachsene Wölfe-Vorbereitung

Von Norbert Schalitzky
Der Start in die neue Saison in der Eishockey-Landesliga ist alles andere als leicht für die Vilshofener „Wölfe“. Gleich zu Beginn bekommt es das neu formierte Team von Trainer Christian Altmann am Freitag (20 Uhr) mit dem Meister des Vorjahres, SV Gendorf Burgkirchen, in dessen eigener Halle zu tun.
Die „Kelten“ scheiterten im Vorjahr in der Aufstiegsrunde als Tabellenzweiter nur knapp, sind allerdings heuer schwer einzuschätzen. Der Wechsel der Brüder Alexej und Sergej Piskunov zum Bayernligisten EV Dingolfing dürfte das Team von Trainer Petr Zachar einiges an Durchschlagskraft gekostet haben, allerdings stehen mit Vitalij Ten und Oleg Matveenko immer noch zwei Cracks aus der „russischen“ Fraktion des SVG im Team.
In den Vorbereitungsspielen erwiesen sich allerdings die „Oldies“ Harry Brosch, ein Gendorfer Urgestein, und Sven Schkade als besonders wirkungsvoll, während die jungen Ferstl-Brüder (vom EV Dingolfing) noch nicht die erwartete Gefährlichkeit entwickeln konnten. Um den Kader aufzufüllen, konnten die „Kelten“ auch einige inaktive Cracks aufs Eis zurückholen, so den 41-jährigen Udo Schön, Sebastian Dudenhöffer und vor allem Dominik Moser, der in den Freundschaftsspielen immerhin schon zwei Scorerpunkte einfahren konnte. Auch Florian Feistl vom EHC Waldkraiburg sollte eine willkommene Verstärkung für den Burgkirchener Angriff sein, der zuletzt beim mageren 2:2 gegen den ERSC Ottobrunn noch einige Wünsche offen ließ.
Aber auch bei den Vilshofener „Wölfen“ fielen die Ergebnisse in den Vorbereitungsspielen bestenfalls durchwachsen aus. Beim Ligakonkurrenten ESV Gebensbach reichte es in einer recht ruppigen Partie (18:20 Strafminuten) nur zu einem 3:3, in Amberg unterlagen die Vilsstädter gar mit 2:3. Beim „Tag der offenen Tür“ bei den Red Dragons in Regen sicherten sich die klassenhöheren Gäste mit 10:9 einen knappen Sieg, nachdem sie bereits mit 1:5 im Rückstand lagen. Coach Christian Altmann nutzte die Trainingsspiele allerdings auch zu einer Reihe von Experimenten, zumal er nicht immer auf seine Wunschformation zurückgreifen konnte. Als gefährlichster Angreifer erwies sich der Ex-Profi Thomas Kulzer, der eine wesentliche Verstärkung für die „Wölfe“ auf ihrem Weg in die Aufstiegsrunde darstellen sollte.
Das Spiel in der Gendorfer Keltenhalle stellt auf jeden Fall eine erste ernsthafte Standortbestimmung für die Niederbayern dar, die zwei Wochen später in Straubing antreten müssen, ehe am 8. November mit dem Lokalderby gegen Aufsteiger Waldkirchen der erste „Knaller“ im heimischen Stadion ander Vils auf dem Spielplan steht.

(aus PNP, vom 15.10.2009)  

 
(12.10.2009) Unterhaltsamer Test und knapper Sieg  

ERSC-Löwen besiegen Vilshofen 3:2 / Beide Trainer zufrieden

(apg) Knapp aber nicht unverdient haben die Wild Lions des ERSC Amberg auch ihr zweites Vorbereitungsspiel gewonnen. Das 3:2 (3:1,0:0,0:1) gegen den hoch eingeschätzten ESC Vilshofen war sicherlich ein Test der besseren Art, der nicht nur die knapp 200 Zuschauer zufrieden nach Hause gehen ließ, sondern auch für zwei durchaus zufriedene Trainer sorgte. Beide Teams versuchten während der gesamten Spielzeit das Tempo hochzuhalten, hielten sich offensichtlich sehr diszipliniert an die taktischen Marschrouten und agierten ohne den allerletzten Einsatz durchwegs fair – so müssen Testspiele ablaufen.

Das knappe Ergebnis täuscht etwas über den Spielverlauf, denn sowohl die Gastgeber wie auch die Vilshofener Wölfe taten sehr viel für die Offensive, suchten zielstrebig den Weg nach vorne und Torchancen gab es beiderseits reichlich, insgesamt mit einigen Vorteilen für den ERSC. Es spricht aber für die Torhüter und deren Abwehrreihen, dass es insgesamt „nur“ zu fünf Treffern reichte. Löwen-Coach Heinz Krieger und sein Vilshofener Pendant Christian Altmann konnten jeweils keine Bestbesetzung vermelden. Verletzungspech (Knorr, Gassner), Urlaub und andere Gründe ließen auf Amberger Seite einige Spieler ausfallen, die Gäste hatten gerade etwas mehr als zwei komplette Reihen zur Verfügung, allerdings wichtige Spieler wie Kulzer, Sterz, Klinzner oder Ramadza mit dabei. Letzterer erzielte auch das frühe 1:0 für Vilshofen, das den besseren Start erwischte. Damit war allerdings der Ehrgeiz der Gastgeber so richtig geweckt. Was die Löwen dann im 1.Drittel zeigten, kann durchaus Hoffnung für die nächsten Wochen machen. „Ich hatte nach der harten Trainingswoche eigentlich gedacht, dass meine Spieler kräftemäßig einbrechen würden“, zeigte sich Heinz Krieger erstaunt ob des Tempos, das die Gelb-Schwarzen vorlegten. Dank eines prächtig funktionierenden Powerplays drehten die Löwen die Partie und gingen mit 3:1 in die erste Pause. Zweimal Michael Augsberger sowie Sebastian Aukofer hatten getroffen. Auch wenn es in einigen Szenen noch nicht so recht klappen wollte und sich noch der eine oder andere „Stockfehler“ einschlich, zeigte die Mannschaft insgesamt – und in Anbetracht der kurzen Vorbereitungszeit – schon sehr viel Spielverständnis. Einen Anteil daran hat sicherlich auch Zbynek Kukacka. Der Neuzugang war an sehr vielen Offensivaktionen beteiligt, zeigte sich ungeheuer mannschaftsdienlich und agierte über weite Strecken auch als Defensivspieler. Zehn Minuten vor dem Spielende verkürzte Klinzner aus Sicht der Gäst noch auf 2:3 und bei diesem Ergebnis blieb es auch, obwohl in dieser Phase einige Spieler dann schon buchstäblich auf dem Zahnfleisch daherkamen – was die Einschätzung von Heinz Krieger vor dem Spiel dann bestätigte.

Strafzeiten: Amberg 16 Minuten, Vilshofen 24 + 10 für Menasri.

(aus Mittelbayerische Zeitung, vom 12.10.2009)  

 
(09.10.2009) Wölfe unterliegen Wild Lions 
ERSC Amberg - ESC Vilshofen 3:2 (3:1, 0:0, 0:1). Torschützen für die Wölfe waren Klinzner und Ramadza. (Strafminuten ERSC 16, ESC 24+10) 

 
(04.10.2009) Wölfe Sieg beim Tag des offenen Tores in Regen 
ERC Regen - ESC Vilshofen 9:10 (5:3, 2:3, 2:4). Torschützen für die Wölfe waren Hartl(3), Kulzer(2), Büttner, Döring, Menasri, Ramadza und Sterz.  

 
(01.10.2009) Vilshofener Wölfe - mit Biss in die Aufstiegsrunde  

Eishockey-Landesligist will in der neuen Saison richtig angreifen / Sieben Neue, darunter Ex-Zweitliga-Profi Thomas Kulzer

Von Norbert Schalitzky
Das Ziel heißt Aufstiegsrunde - und das will der Eishockey-Landesligist „Vilshofener Wölfe“ in der am 16. Oktober beginnenden Saison mit einer Reihe neuer Spieler und neuem Angriffsschwung erreichen. Von den sieben Neuzugängen - denen aber auch sechs Abgänge aus dem letztjährigen Kader gegenüber stehen - verspricht vor allem Ex-Profi Thomas Kulzer (Straubing Tigers, Deggendorf Fire) noch mehr „Biss“ und Aggressivität vor dem gegnerischen Tor.
Trainer und ESC-Vorstand Christian Altmann dürfte vor allem den Wechsel des erfahrenen Stephan Meier zum Ligakonkurrenten EV Moosburg, wo der Spielmacher für die kommende Spielzeit zusammen mit „Wölfe“-Verteidiger Andreas Scherbauer angeheuert hat, bedauern. Andreas Toth und Thomas Kremhelmer, nach einem kurzen Flirt mit den Passauer „Black Hawks“, sollen den Aufsteiger ESV Waldkirchen verstärken, während Michael Spies wegen eines Auslandsstudiums nicht mehr zur Verfügung steht und Mario Obermeier seine aktive Laufbahn beendet hat.

Die namhafteste Verstärkung für den ESC Vilshofen dürfte Thomas Kulzer von Deggendorf Fire darstellen. Der 32-jährige Angreifer hat nach seiner erfolgreichen Zweitliga-Zeit für die Straubing Tigers (2002 - 2006/138 Spiele, 26 Tore, 40 Assists) beim Oberligisten in den vergangenen vier Spielzeiten mit 69 Toren und 84 Vorlagen wesentlichen Anteil am Erfolg des Nachbarclubs gehabt. Wie wertvoll er für die Vilshofener „Wölfe“ sein kann, hat er schon im ersten Testspiel beim EHC Straubing 1b gezeigt. Kulzer trug drei Treffer zu einem relativ sicheren 6:4-Erfolg im Derby bei.
Auch die Rückkehr des lange Zeit verletzten Fabian Hadamik in den ESC-Kader sorgt für Optimismus bei den Verantwortlichen. Mit Marco Büttner (ERC Regen) und Jure Ramadza vom Bezirksligistn EHC Regensburg sollen die Abgänge aus dem Kader weiter aufgewogen werden. Der „Eishockeydeutsche“ Ramadza war kroatischer Juniorennationalspieler und nahm an zwei Weltmeisterschaften für sein Heimatland teil, zuletzt zeichnete er sich in der Abstiegsrunde beim EHC Regensburg mit 10 Toren als bester Torschütze aus. Büttner stammt aus der Eishockeyschule der Augsburg Panthers und kam über Burgau und Ingolstadt nach Regen.
Einen hoffnungsvollen Allrounder konnten die „Wölfe“ mit Vinzenz Frey aus Deggendorf donauabwärts locken. Der 22-Jährige kommt aus der Nachwuchsschmiede der Landshut Cannibals, für die er 102 Spiele in der Nachwuchsliga und drei Einsätze in der 2. Bundesliga vorweisen kann. In den vergangenen zwei Spielzeiten stand er auch im erweiterten Kader von Deggendorf Fire, ohne sich allerdings entscheidend durchsetzen zu können.
Handlungsbedarf sahen die ESC-Verantwortlichen bei der dünnen Personaldecke im Abwehrbereich. Mit Sebastian Klinzner, Thomas Welter und Scander Menasri (alle vom EHC Regensburg) soll diese Lücke geschlossen werden. Alle drei Verteidiger haben beim Nachwuchs des EV Regensburg erste Eishockeyerfahrungen gesammelt, Klinzner stand sogar im erweiterten Kader der „Eisbären“ in der 2. Bundesliga, mit den Passau Black Hawks schaffte er den Aufstieg in die Bayernliga, ehe er vor drei Jahren zu den „Spiders“ nach Regensburg wechselte. In Passau ist auch Menasri kein Unbekannter, schnürte er doch vor vier Spielzeiten die Eishockeystiefel für den EHF Passau. Aber auch für den EC Pfaffenhofen und das Jugendbundesligateam des EV Regensburg war der eisenharte Abwehrspieler (52 Strafminuten allein in der Abstiegsrunde) schon aktiv.

„Mit diesem Kader wollen wir in der Punkterunde vorne dabei sein und auch in der Aufstiegsrunde einen ähnlich gute Rolle wie in der Vorsaison spielen“, meint ESC-Vize Robert Moser zuversichtlich. Zu den Favoriten der Liga zählt er den EV Moosburg, der sich massiv verstärkt hat, die „Kelten“ aus Burgkirchen, die allerdings den Abgang der Piskunov-Brüder nach Dingolfing zu verkraften haben und vielleicht auch die Aufsteiger vom ESV Waldkirchen. Die „Karoli Crocodiles“ können mit Jan Schinköthe, den beiden Vilshofener Neuzugängen Toth und Kremhelmer, Stefan Friedl (Passau Black Hawks) sowie Christian Legler und Stefan Heininger (EV Dingolfing) und Goalie Christian Haider von Deggendorf Fire mit viel Prominenz im Kader aufwarten.
Auch die „Black Bears“ aus Freising und die Münchner „Luchse“ dürfen nicht unterschätzt werden, ebenso wenig wie die alten Bekannten vom ESV Gebensbach und das „Nachwuchsteam“ des EHC Straubing, für das sicherlich einige „Oldies“ wie Stephan Kaiser oder auch Christian Setz eingreifen werden.
„Die Landesliga Ost scheint eine sehr interessante und ausgeglichene Spielzeit zu garantieren, in der die Plätze bis zum Schluss hart umkämpft sein dürften“, freut sich Moser bereits auf die kommende Saison, die für die „Wölfe“ am 16. Oktober mit der ersten ernsthaften Standortbestimmung beim SVG Burgkirchen beginnt.

(aus PNP, vom 01.10.2009)  

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