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NACHRICHTEN FEBRUAR 2009
 
(28.02.2009) Wölfe siegen im Regen 
ESC Vilshofen - ESV Gebensbach 2:1 (1:0, 0:0, 1:1). Torschützen für die Wölfe waren Meier und Spies. (Strafminuten: ESC 6, ESV 6) 

 
(27.02.2009) Wölfe hoffen auf erfolgreichen Heim-Ausstand  

Bayernliga-Aufstiegsrunde: Vilshofener erwarten heute den ESV Gebensbach und am Sonntag den 1.EV Weiden

Die letzten beiden Heimspiele stehen am Wochenende für die Vilshofener Wölfe in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga auf dem Terminplan. Heute, Freitag (Spielbeginn 19.30 Uhr), empfängt die Altmann-Truppe den ESV Gebensbach, am Sonntag (17.15 Uhr) wollen sich die Vilsstädter für die 1:6-Niederlage beim 1. EV Weiden im Hinspiel revanchieren.
Der ESV Gebensbach gehört zu den alten Bekannten für die „Wölfe“. Schon in der Punkterunde trafen die beiden Landesliga-Urgesteine aufeinander. Zweimal behielten dabei die Vilsstädter knapp die Oberhand. In Dorfen, wo der ESV seine Heimspiel austrägt, siegten sie mit 4:2, das Heimspiel endete mit 2:1 für die Wölfe. Am Schluss landete das Team von Trainerfuchs Hans Haider auf Rang 3 hinter den Vilshofenern.
Den bekanntesten Namen beim ESV Gebensbach dürfte der Trainer haben. Der 40-jährige Coach hat als Spieler und Trainer schon einige Stationen in Landshut, Dingolfing, Regensburg, Ingolstadt sowie in Amberg, München und Dorfen hinter sich gebracht. Auch in dieser Saison hat er zeitweise noch einmal die Schlittschuhe für seinen Club geschnürt und führt mit 26 Scorerpunkten aus zehn Toren und 16 Vorlagen in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga auch die interne Liste an. Mittlerweile taucht er aber im Kader des Teams nicht mehr auf. Die Verstärkungen, die der „Dorfverein“ zu Saisonbeginn geholt hat, haben sich ausgezahlt. Der frühere Erdinger Florian Zollo kam von der SE Freising und hat mit elf Punkten in der Aufstiegsrunde auf sich aufmerksam gemacht, Christopher Scherm (Erding, ESC Dorfen) hat es immerhin schon auf acht Scorerpunkte gebracht. Die übrigen Akteure um Kapitän Markus Voigtmann sind zum größten Teil schon jahrelang beim ESV Gebensbach, haben aber alle irgendwann auch einmal bei den größeren Nachbarclubs in Dorfen oder Erding gespielt.
In den Aufstiegsspielen lief es bisher nicht rund für Hans Haider und sein Team. Zwar startete die Mannschaft gleich mit einem 5:2-Sieg in Geretsried, setzte aber dann das Rückspiel mit 2:6 in den Sand. Gegen die „Großen“ aus Regensburg, Lindau oder Weiden gab es nichts zu holen, auch wenn der 6:5-Erfolg der „Blue Devils“ aus Weiden beim ESV Gebensbach sehr knapp ausfiel. Auf der Habenseite steht bisher nur noch ein Punkt aus einem Remis (8:8) gegen den ESV Burgau, so dass die Gebensbacher mit drei Zählern das Tabellenende der Aufstiegsrunde zieren.
Ganz anders sah es lange Zeit für die „Blue Devils“ aus Weiden aus. Der Rangdritte der Landesliga Nord spielte bis zum vergangenen Wochenende noch um die Meisterschaft mit. In den entscheidenden Spielen beim EV Regensburg und zu Hause gegen den EV Lindau versagten dem Team von Trainer Viktor Proskouriakov aber offensichtlich die Nerven. In der Donau-Arena wurden den „Devils“ beim 10:0-Heimsieg der „Eisbären“ vor fast 5000 Zuschauern ihre Grenzen aufgezeigt, zwei Tage später unterlagen sie auf eigenem Eis dem Westmeister Lindau mit 0:3. Trotzdem haben die Oberpfälzer immer noch eine theoretische Chance auf den 2. Tabellenplatz, wenn sie ihre restlichen Partien, darunter das Rückspiel in Lindau, für sich entscheiden können.
Dem Team der „Blue Devils“ gehören eine Reihe von Oberliga-erfahrenen Cracks aus den besseren Tagen des EV Weiden an, die mit einer Reihe von Spielern aus der ehemaligen 1 b-Mannschaft und aus der erfolgreichen Nachwuchsabteilung ergänzt wurden. Prominentester Neuzugang dürfte Michael Pastika vom EC 2000 Amberg sein, der auch schon mit einigen Treffern auf sich aufmerksam gemacht hat. Kopf der Mannschaft ist trotz seiner 41 Jahre allerdings immer noch der Tscheche Jan Penk, der auch schon der 2. Bundesliga für den EV Weiden auflief.
Für die Wölfe steht im Heimspiel gegen den ESV Gebensbach zunächst die Verteidigung des 4. Tabellenplatzes im Vordergrund, der mit einem Sieg fast schon gesichert sein könnte. Gegen die „Blue Devils“, die mit einer größeren Fangruppe erwartet werden, möchte Trainer Christian Altmann unbedingt die Revanche für die Hinspielniederlage, die „um ein paar Tore zu hoch ausgefallen ist, schließlich haben wir lange Zeit gut mithalten können.“ Vermutlich wird er aber auch in den beiden letzten Heimspielen wieder nur auf einen begrenzten Kader zurückgreifen können, weil einige Spieler aus Verletzungsgründen oder berufsbedingt weiterhin nicht zur Verfügung stehen. - scha

(aus PNP, vom 27.02.2009)  

 
(24.02.2009) Wölfe verkaufen ihr Fell teuer  

Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga: Regensburg hat vor 500 Zuschauern beim 5:1 viel Mühe

Weit mehr Mühe, als es das Ergebnis von 5:1 aussagt, hatte der EV Regensburg bei seinem Gastspiel im Rahmen der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga in Vilshofen. Die einheimischen Wölfe, bei denen neben den Verteidigern Johannes Grill, Sebastian Sterr und Florian Döring auch noch der etatmäßige Angreifer Fabian Hadamik fehlte, boten dem Favoriten über weite Strecken Paroli und hielten bis zur 26. Minute ein hochverdientes 0:0.
Nicht nur bei zwei Überzahlspielen hatten die Gastgeber vor mehr als 500 Zuschauern sogar die Chance, in Führung zu gehen, scheiterten aber immer wieder am sicheren Bastian Niedermeier im Regensburger Gehäuse.
Erst ein Wechselfehler eröffnete dem Ex-Profi bei den Regensburgern, Sven Gerike, im Zusammenspiel mit Andreas Dörfler die Führung, als er Alexander Krenn ausspielen und einnetzen konnte. Nur kurze Zeit später machte der souveräne Krenn im Wölfe-Tor eine weitere Großchance des früheren Berliner Profis zunichte. In der 31. Minute war er bei einem Schuss von Martin Ritter unter die Querlatte allerdings chancenlos. Im Schlussdrittel ließen die Kräfte der Wölfe, bei denen Trainer Christian Altmann nur noch zwölf Akteure einschließlich des reaktivierten Martin Franke aufbieten konnte, sichtbar nach. Eine schöne Kombination über den Neuzugang aus Deggendorf, Patrick Landstorfer, und den früheren Nationalspieler Thomas Daffner brachte in der 48. Minute das 3:0 für die „Eisbären“. Immer wieder scheiterten die Vilshofener bei ihren Bemühungen um den Anschlusstreffer, stattdessen begünstigte Fortuna erneut die Gäste. Andreas Tahedl fiel nach einem abgewehrten Schuss von Christian Setz die Scheibe vor den Schläger, und er schlenzte sie zum 4:0 an Krenn vorbei (52.).
Drei Minuten später machte Ritter mit seinem zweiten Treffer aus einer Überzahlsituation den Sack endgültig zu. Beim Stand von 5:0 konnten es sich die „Eisbären“ sogar leisten, durch Jungstar Andreas Dörfler einen Penalty zu vergeben. Der Nachwuchscrack scheiterte am blitzschnell reagierenden Krenn. Wenige Sekunden vor dem Spielende erzielte Karlheinz Pongratz nach einem schönen Zuspiel von Stephan Meier mit einem raffinierten Flachschuss den Ehrentreffer für die unermüdlich kämpfenden Wölfe, die damit das Kunststück fertig brachten, den Regensburger Goalie erstmals nach vier Spielen wieder zu bezwingen.
Am Wochenende können die Vilshofener Wölfe wieder etwas für ihr Punktekonto tun. Am Freitag (Spielbeginn 19.30 Uhr) kommt mit dem ESV Gebensbach ein Ligakonkurrent ins Eisstadion an der Vils, der in der Punkterunde zweimal knapp bezwungen werden konnte. Am Sonntag (17.15 Uhr) empfängt der ESC zum letzten Saisonheimspiel die „Blue Devils“ aus Weiden, die zwar zuletzt ein bitteres 0:10 in Regensburg hinnehmen mussten, aber immer noch den 2. Tabellenplatz, der zum Aufstieg berechtigen könnte, im Visier haben. - scha

(aus PNP, vom 24.02.2009)  

 
(23.02.2009) Wölfe verlieren mit 1:5 
ESC Vilshofen - EV Regensburg 1:5 (0:0, 0:2, 1:3). Torschütze für die Wölfe war Karl-Heinz Pongratz. (Strafminuten: ESC 4, EVR 6) 

 
(20.02.2009) 7. Spieltag in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga  
Gruppe A:
Fr., 20.02., ESV Burgau - EV Lindau 0:9
Fr., 20.02., EV Regensburg - EV Weiden 10:0
So., 22.02., ESC Vilshofener Wölfe - EV Regensburg 1:5
So., 22.02., ESC Geretsried - ESV Burgau 7:5
So., 22.02., EV Weiden - EV Lindau 0:3

Hier geht es zur Tabelle

Gruppe B:
Fr., 20.02., EHC Bayreuth - SVG Burgkirchen 6:1
Fr., 20.02., ERC Leckbruck - EA Schongau 2:1
Fr., 20.02., ESC Hassfurt - TSV Trostberg 8:3
So., 22.02., SVG Burgkirchen - ESC Hassfurt 6:5
So., 22.02., TSV Trostberg - EHC Bayreuth 4:5

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Aktuelle Ergebnisse beider Gruppen im
Landesliga Liveticker
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(19.02.2009) Großkampftag bei den ESC-Wölfen:
Titelfavorit EV Regensburg mobilisiert seine Anhänger  

Playoff zur Eishockey-Bayernliga: Vilshofen will hohen Favoriten ärgern und sich für 0:10-Schlappe revanchieren

Von Norbert Schalitzky
Großen Zuschauerandrang und ein heißes Spiel erwarten die Vilshofener Wölfe am Sonntag (17.15 Uhr). Denn mit dem EV Regensburg gibt der aktuelle Tabellenführer der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga seine Visitenkarte an der Vils ab.
„Wir rechnen nach dem Vorverkauf in Regensburg mit einigen hundert Anhängern aus Regensburg und hoffen natürlich, dass unsere eigenen Fans von der Zahl her dagegenhalten können“, zeigt sich der Vorstand des ESC Vilshofen, Christian Altmann, optimistisch. „Die Mannschaft wird ihr Bestes geben, um den Aufstiegsfavoriten kräftig zu ärgern“, verspricht er. Mit 19:1 Punkten aus zehn Aufstiegsrundenspielen und einem Torverhältnis von 69:14 führen die Eisbären vor dem Wochenende die Tabelle vor dem Konkurrenten aus der Landesliga Nord, dem 1. EV Weiden (17:1), und dem Westmeister EV Lindau (16:2) an. Diese drei Teams machen den Meister und Aufsteiger unter sich aus, sie haben sich bereits deutlich vom Vierten ESC Vilshofen (8:10 Punkte) abgesetzt.

Eine wichtige Vorentscheidung könnte am morgigen Freitag fallen, wenn der EV Regensburg in der heimischen Donau-Arena auf den direkten Verfolger aus Weiden trifft. Im Hinspiel retteten die Eisbären vor 2600 Zuschauern ein 4:4-Unentschieden über die Zeit. Gold wert könnte für den EVR der knappe 2:1-Sieg bei den Lindauer Islanders sein, mit dem sie einen der härtesten Konkurrenten in die Schranken wiesen. Aber auch die Bodensee-Schwaben können im Rückspiel am 1. März an der Donau noch einmal für Gefahr für die Eisbären sorgen.

Beim EV Regensburg, dem Nachfolgeverein des insolventen Zweitligisten Eisbären Regensburg, heißt die Devise ganz klar „Durchmarsch in die Oberliga“. Für dieses Ziel wurden zahlreiche Sponsoren akquiriert, die in der Landesliga einen Jahresetat von (nach eigenen Angaben) 300 000 Euro ermöglichen. Damit konnte eine schlagkräftige Truppe aus hungrigen Eigengewächsen und namhaften Ex-Profis zusammengestellt werden.

Trainer und Führungsspieler ist mit Sven Gerike ein alter Fuchs, der auf 27 Einsätze bei den Berliner Eisbären in der DEL zurückblickt und auch in Hannover und Braunlage sein Geld verdiente. Beim EV Regensburg absolvierte der gebürtige Berliner über 150 Zweitligaspiele. In der Scorerliste des EVR liegt er mit elf Treffern und 21 Vorlagen in der Aufstiegsrunde auf dem zweiten Platz. Bemerkenswert ist seine absolut weiße Weste, was Strafzeiten angeht. Der 37-jährige Kapitän Thomas Daffner gehört sicherlich zu den herausragenden Spielerpersönlichkeiten bei den Eisbären. Der gebürtige Landshuter konnte in seinem Heimatverein EV Landshut nicht Fuß fassen und wechselte zum Deggendorfer EC in die 2. Liga, wo er mit 58 Punkten in 47 Spielen 1995/96 den Durchbruch schaffte. Über den ERC Ingolstadt kam er zu den Kassel Huskies, deren Trainer Hans Zach ihn 2001 als Coach der Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft nominierte. 14 Tore und 24 Assistpunkte zeigen, dass der „Oldie“ immer noch eine feste Größe beim EV Regensburg ist. Weitere bekannte Namen im Kader der Eisbären sind Christian Setz, der zu Saisonbeginn als Topscorer von den Black Hawks aus der Oberliga zum Landesligisten wechselte, oder Roman Schreyer, der mit den EHF Passau Bayernliga-Meister wurde, ehe er bei den Oberpfälzern anheuerte. Zuletzt wechselten noch Patrick Landstorfer vom Deggendorfer SC und Rainer Schuster (EHF Passau) in die Amateurliga nach Regensburg. Viel Pech hatten die Eisbären mit der Verpflichtung des Kanadiers Dustin Hughes von den Steinbach North Stars, weil sich der Hoffnungsträger ohne Spieleinsatz verletzte und in dieser Saison nicht mehr eingesetzt werden kann.

Aber auch so reichte es für den Tabellenführer zu fünf klaren Heimsiegen gegen die Teams, die mit dem Aufstieg nichts mehr zu tun haben. Zuletzt holten sich die Vilshofener Wölfe ein deutliches 0:10 in der Donau-Arena ab, wobei das Ergebnis sicher auch auf den dezimierten Kader zurückzuführen war. Mittlerweile sind Stephan Meyer, Johannes Grill und Torhüter Alexander Krenn wieder ins Team zurückgekehrt, der Einsatz von Fabian Hadamik ist allerdings weiterhin fraglich, Florian Döring fällt sicher aus. Auf fremdem Eis taten sich die Eisbären wesentlich schwerer. Schon das 2:1 in Lindau, das erst in der Schlussphase des Spiels zustande kam, war eher glücklich, beim Unentschieden in Weiden standen sie am Rande einer Niederlage. Auch der knappe 2:0-Sieg in Bad Aibling war alles andere als überzeugend.

(aus PNP, vom 19.02.2009) 

 
(17.02.2009) Die zwei Gesichter der ESC-Wölfe  

Playoff zur Eishockey-Bayernliga: Vilshofener 0:10 in Regensburg und 14:2 gegen Bad Aibling

Eine Lehrstunde erhielten die Vilshofener Wölfe bei ihrem Gastspiel am Freitag in Regensburg. Die Eisbären zeigten sich den Niederbayern in allen Belangen überlegen und fuhren vor 1100 Zuschauern einen klaren 10:0-Erfolg ein.
Ein Garant für den klaren Erfolg des Tabellenführers der Aufstiegsrunden-Gruppe A zur Eishockey-Bayernliga war der erst 18-jährige Mario Dörfler. Der Angreifer, der schon im Vorjahr in der 2. Liga für die Eisbären aktiv war, erzielte allein vier Treffer, Ex-Nationalspieler Thomas Daffner und der frühere Profi Sven Gerike trugen je zwei Tore zum klaren Erfolg bei.
Mit einer 3:0-Führung nach 20 Minuten war das Spiel vorzeitig entschieden. Den ersten Gegentreffer fingen sich die Wölfe sogar durch einen Konter im Überzahlspiel ein. Auch im Mittelabschnitt waren die Eisbären meist um einen Schritt schneller, auch wenn sich die Gäste einige Chancen erarbeiteten. Vier Treffer zum 7:0 waren die deutliche Quittung für die spielerische Überlegenheit des Aufstiegsfavoriten. Zwei Überzahltore und eines nach einem schönen Spielzug zwischen Gerike und Daffner bedeuteten den 10:0-Endstand. In der 57. Minute konnte der gute Vilshofener Goalie Seyffert noch einen Penalty der Gastgeber abwehren.
Ihr zweites Gesicht zeigten die Vilshofener Wölfe im Heimspiel gegen den Meister der Landesliga Süd aus Bad Aibling. Mit 14:2 Toren nahmen sie mehr als deutlich Revanche für das unglückliche 4:6 im Hinspiel. Begünstigt wurde der Kantersieg allerdings durch die Tatsache, dass die Gäste lediglich mit zehn Feldspielern, darunter zahlreichen Nachwuchsspielern, antraten.
Die Vilshofener legten vor 150 frierenden Zuschauern los wie die Feuerwehr. Schon nach gut zwei Minuten stand es durch Treffer von Andreas Scherbauer, Erich Fries und Stephan Meier 3:0, in der 13. Minute baute Fries den Vorsprung noch aus. Im Anschluss ließen die Einheimischen die Zügel kurzzeitig schleifen, so dass die Gäste mit zwei Treffern auf 4:2 verkürzen konnten. Ab dem Mitteldrittel hatten die bedauernswerten Aibdogs allerdings keine Chance mehr. Wieder dauerte es nur 86 Sekunden, ehe Michael Spies und erneut der torhungrige Fries auf 6:2 erhöhten. Mit einem Überzahltreffer (34.) von Karlheinz Pongratz, einem verdeckten Schuss ins Toreck (37.) von Scherbauer und einem schön herausgespielten Treffer von Alexander Sterz erhöhten die Wölfe auf 9:2. Auch im Schlussabschnitt kamen nur die Gastgeber zu Toren durch Fries (42.), Andreas Toth (44.), Stephan Meier nach einem Konter in Unterzahl, Scherbauer und Pongratz. Der Endstand von 14:2 war sogar noch schmeichelhaft für die hoffnungslos überforderten Gäste aus Bad Aibling.
Am Sonntag wartet eine wesentlich schwierigere, wenn nicht sogar unlösbare Aufgabe auf den ESC Vilshofen. Mit dem EV Regensburg gastiert der Tabellenführer und Aufstiegsanwärter im Eisstadion an der Vils. Der Nachfolgeverein des insolventen Bundesligaclubs Eisbären Regensburg hat sich den Durchmarsch in die Oberliga zur Maxime gemacht, musste aber schon in der Landesliga Nord erkennen, dass dies nicht so einfach ist. Dort landeten die Oberpfälzer trotz ihres Kaders aus zahlreichen Ex-Profis um den Altinternationalen Thomas Daffner nur auf dem zweiten Tabellenplatz hinter dem EHC Bayreuth. Der Vilshofener Coach Christian Altmann hofft nicht nur auf eine große Zuschauerkulisse, sondern auch darauf, den Favoriten richtig ärgern zu können. - scha

(aus PNP, vom 17.02.2009)  

 
(15.02.2009) Wölfe vernaschen Aibdogs 
ESC Vilshofen - EHC Bad Aibling 14:2 (4:2, 5:0, 5:0). Torschützen für die Wölfe waren Fries(5), Scherbauer(3), Meier(2), Pongratz, Spies, Sterz und Toth. (Strafminuten: ESC 14, EHC 20+10).  

 
(15.02.2009) 6. Spieltag in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga  
Gruppe A:
Fr., 13.02., EV Lindau - ESC Geretsried 12:5
Fr., 13.02., EHC Bad Aibling - EV Weiden 3:4
Fr., 13.02., EV Regensburg - ESC Vilshofener Wölfe 10:0
Fr., 13.02., ESV Burgau - ESV Gebensbach 4:2
So., 15.02., ESC Vilshofener Wölfe - EHC Bad Aibling 14:2
So., 15.02., ESC Geretsried - EV Weiden 4:6
So., 15.02., ESV Burgau - EV Regensburg 0:6

Hier geht es zur Tabelle

Gruppe B:
Fr., 13.02., EA Schongau - SVG Burgkirchen 4:5
Fr., 13.02., EHC Bayreuth - TSV Trostberg 7:2
Fr., 13.02., ERC Lechbruck - ESC Holzkirchen 5:9
Sa., 14.02., EV Moosburg - ESC Holzirchen 2:3
So., 15.02., EV Moosburg - EHC Bayreuth 0:6
So., 15.02., SVG Burgkirchen - TSV Trostberg 7:1
So., 15.02., ESC Holzkirchen - EA Schongau 4:9
So., 15.02., ESC Hassfurt - ERC Leckbruck 2:4

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Aktuelle Ergebnisse beider Gruppen im
Landesliga Liveticker
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(13.02.2009) Wölfe verlieren deutlich in Regensburg 
EV Regensburg - ESC Vilshofen 10:0 (3:0, 4:0, 3:0). (Strafminuten: EVR 8, ESC 16) 

 
(13.02.2009) Vilshofener Wölfe wollen die Revanche  

Bayernliga-Aufstiegsrunde: Am Sonntag gegen Bad Aibling; Heute Gastspiel in Regensburg

Auf eine erfolgreiche Revanche für die unglückliche 4:6 Niederlage im Hinspiel hoffen die Vilshofener Wölfe im Rahmen der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga bei ihrer Heimpartie am Sonntag (Spielbeginn 17.15 Uhr) gegen den Meister der Landesliga Süd aus Bad Aibling. Vorher müssen die Vilsstädter allerdings heute, Freitag (20 Uhr) beim Meisterschaftsfavoriten der Aufstiegsgruppe A zur Eishockey Landesliga in Regensburg ran.
Beim Nachfolgeclub des insolventen DEL-Vereins „Eisbären“ Regensburg dürfte nur schwer etwas zu erben sein für den derzeitigen Tabellenvierten der Play-Offs. Zwar schwächelten die Oberpfälzer am vergangenen Wochenende etwas, als sie beim 1. EV Weiden vor 2600 Zuschauer nur zu einem 4:4 kamen. Auch der folgende 2:0-Sieg in Bad Aibling wirkte nicht gerade souverän. Trotzdem dürfte der Zweite der Landesliga Nord mit seinem 30-Mann-Kader eine hohe Hürde für die Wölfe darstellen. Namen wie der Ex-Straubinger und ehemalige Passauer Hawks-Torjäger Christian Setz, der siebenfache deutsche Nationalspieler Thomas Daffner oder auch der frühere Deggendorfer Oberliga-Verteidiger Roman Schreyer deuten an, warum die Eisbären mit der Devise „Durchmarsch in die Oberliga“ den Neuaufbau angehen. Der mittlerweile 37-jährige Daffner, der auf fast 850 Einsätze in der 1. und 2. Bundesliga beim EV Landshut und den Kassel Huskies zurückblicken kann, führt mit 43 Scorerpunkten aus 21 Toren und 22 Vorlagen in der Landesliga auch die Punktewertung an. An zweiter Stelle steht bereits der Ex-Profi bei den „Eisbären“ und Trainer Sven Gerike (37 Punkte), dicht gefolgt von Setz mit 36 Zählern.
In der Punkterunde mussten die „Eisbären“ mit 22:6 Zählern lediglich dem EHC Bayreuth (24:4) den Vortritt lassen. Gegen den Meister fing sich das Team auch zwei Niederlagen ein, während der Rangdritte Weiden zweimal knapp geschlagen wurde. In die Aufstiegsrunde starteten die Oberpfälzer mit sechs Siegen, wobei allerdings das 2:1 bei Westmeister EV Lindau hart erkämpft war. Beim Lokalrivalen „Blue Devils“ Weiden war der erste Punktverlust fällig, der aber in der heimischen Donau-Arena wettgemacht werden soll. Für die Vilshofener kann es in dieser Partie nur um ein achtbares Ergebnis gehen, zumal regelmäßig mehr als 2000 Zuschauer in die Regensburger Eis-Arena pilgern, davon mehr als 1000 Dauerkartenbesitzer.
Im Heimspiel am Sonntag gegen den EHC Bad Aibling soll unbedingt ein Sieg her, mit dem der 4. Tabellenplatz in der Aufstiegsrunde verteidigt werden kann. Allerdings zeigten die „Aibdogs“ zuletzt gegen den EV Regensburg deutlich ihre Zähne, nachdem sie im Hinspiel noch mit 13:1 unterlegen waren. Der Dritte im Bunde der Aufstiegsaspiranten, der EV Lindau, machte bei seinem 13:4 in Bad Aibling wenig Federlesens. Auf fremdem Eis brachten die Oberbayern bisher nicht viel zustande, sie handelten sich sowohl in Geretsried (5:7) als auch in Burgau (5:7) und Weiden (1:8) Niederlagen ein.
In der Punkterunde der Landesliga Süd liefen die „Aibdogs“ mit nur einem Zähler Vorsprung (22:6) auf den Zweiten ESC Holzkirchen ein. Dabei konnten sich die Kurstädter vor allem auf ihre Heimstärke verlassen: Sie gewannen alle sieben Heimspiele, während sie auf fremdem Eis auch bei Tabellennachzüglern wiederholt Federn lassen mussten. So siegte der Tabellensechste Bad Tölz mit 5:3 auf eigenem Eis, Geretsried feierte sogar einen 7:2-Erfolg. Dem Trainerfuchs Gerhard Graf, der als Spieler bei einer Reihe von höherklassigen Clubs verpflichtet war (u. a. Hedos München, SC Berlin, SB Rosenheim, EHC Waldkraiburg) und sich als Coach in Rosenheim, Erding, Klostersee und Waldkraiburg betätigte, steht ein eingespieltes Team aus 15 Spielern des Vorjahres zur Verfügung, in das er drei Akteure vom Oberligisten TEV Miesbach und zwei Rosenheimer Stürmer integrieren musste. Christoph Splitter (Miesbach) ist auch mit 13 Punkten der erfolgreichste Scorer in der Aufstiegsrunde beim EHC Bad Aibling.
Wölfe-Coach Christian Altmann hofft natürlich, am Wochenende wieder „alle Mann an Bord“ zu haben, fehlten ihm zuletzt in Burgau und Lindau doch eine ganze Reihe von Stammkräften wie Fabian Hadamik, Stephan Meier oder Andreas Toth und die Verteidiger Alexander Sterz und Sebastian Sterr. Auch Stammkeeper Alexander Krenn dürfte nach berufsbedingter Pause auflaufen. - scha

(aus PNP, vom 13.02.2009)  

 
(10.02.2009) Vilshofener Rumpfteam holt sich Platz 4 zurück  

Bayernliga-Aufstiegsrunde: Sieg und Niederlage der Wölfe

Mit einem klaren 8:1-Erfolg beim ESV Burgau holten sich die Vilshofener Wölfe am vergangenen Freitag den 4. Tabellenplatz in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga zurück. Am Sonntag unterlagen die Vilsstädter beim Westmeister EV Lindau allerdings mit dem gleichen Ergebnis.
ESC-Trainer Christian Altmann stand am Wochenende nur ein Rumpfteam zur Verfügung. Torhüter Alexander Krenn, Verteidiger Sebastian Sterr und die Angreifer Fabian Hadamik, Thomas Kremhelmer, Erich Fries, Stephan Meier und Alexander Sterz fehlten verletzungsbedingt oder aus beruflichen Gründen. Beim Titelaspiranten in Lindau fiel auch noch Andreas Toth krank aus, so dass der Wölfe-Coach nur noch neun Feldspieler aufbieten konnte. Christoph Seyffert im Vilshofener Gehäuse zeigte in beiden Spielen eine ansprechende Leistung.
Auch die Burgauer „Eisbären“ mussten im Heimspiel gegen den ESC Vilshofen auf einige Stammkräfte verzichten. Matthias Zillinger (5. Minute) brachte die Gäste nach einer gelungenen Kombination mit Michael Spies in Führung, Toth baute diese sechs Minuten später auf 2:0 aus. Im Mittelabschnitt wollten sich die schwäbischen Gastgeber noch einmal aufbäumen und kamen nach einem Abwehrfehler in der 26. Minute zum Anschluss. Zwei Minuten vor der Pausensirene stellte Florian Döring allerdings den alten Abstand wieder her, als Andreas Sagerer zunächst einen Schuss antäuschte und der Vilshofener Angreifer nach seinem Zuspiel völlig frei einnetzen konnte. Die Vorentscheidung zugunsten der Vilshofener Wölfe fiel in der 46. Minute, als Toth den gegnerischen Torhüter mehrmals ins Leere laufen ließ und zum 4:1 einschoss.
Die „Eisbären“ gaben danach das Spiel völlig aus der Hand und fingen sich ab der 56. Minute noch vier weitere Tore durch Spies, Thomas Hartl (2) und Zillinger zum klaren 8:1-Endstand ein.
Dass die Punkte bei den Lindauer „Islanders“ sehr hoch hängen würde, war den Verantwortlichen beim ESC Vilshofen klar. Die Bodensee-Schwaben wollen unbedingt den Aufstieg schaffen und liefern den Favoriten Regensburg und Weiden, die sich am Freitag vor 2600 Zuschauern mit 4:4 getrennt hatten, einen spannenden Dreikampf. Angesichts der dünnen Personaldecke zogen sich die Wölfe gegen den haushohen Favoriten, der mit einem 20 Mann starken Kader antrat, noch achtbar aus der Affäre. Ein Torhüterfehler in der 5. Minute begünstigte die Führung der Gastgeber, ein zweifelhafter Penalty nach 15 Minuten brachte das 2:0.
Zwar schaffte Kapitän Sagerer nur eine Minute später nach einem gelungenen Zusammenspiel mit Karlheinz Pongratz noch den Anschluss, im Mitteldrittel machten die „Islanders“ mit vier Treffern zum 6:1-Zwischenstand jedoch alles klar. 300 Zuschauer sahen im Schlussabschnitt noch zwei weitere Tore der Gastgeber gegen ein Wölfe-Team, dem der Kräfteverschleiß deutlich anzumerken war, das aber immer darum bemüht war, sich achtbar aus der Partie zu verabschieden.
Am kommenden Wochenende reisen die Vilshofener zunächst zum Topclub der Aufstiegsrunde nach Regensburg (Freitag, Spielbeginn 20 Uhr), am Sonntag (17.15 Uhr) hoffen die Vilsstädter im eigenen Stadion auf eine Revanche für die 2:6-Niederlage bei Südmeister Bad Aibling im Hinspiel. - scha

(aus PNP, vom 10.02.2009)  

 
(08.02.2009) 5. Spieltag in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga  
Gruppe A:
Fr., 06.02., EHC Bad Aibling - EV Lindau 4:13
Fr., 06.02., ESV Gebensbach - ESC Geretsried 2:6
Fr., 06.02., ESV Burgau - ESC Vilshofener Wölfe 1:8
Fr., 06.02., EV Weiden - EV Regensburg 4:4
So., 08.02., EHC Bad Aibling - EV Regensburg 0:2
So., 08.02., EV Weiden - ESV Burgau 6:0
So., 08.02., EV Lindau - ESC Vilshofener Wölfe 8:1

Hier geht es zur Tabelle

Gruppe B:
Fr., 06.02., EV Moosburg - SVG Burgkirchen 3:5
Fr., 06.02., ERC Lechbruck - TSV Trostberg 7:4
Fr., 06.02., EA Schongau - ESC Hassfurt 3:2
So., 08.02., ERC Lechbruck - EHC Bayreuth 1:9
So., 08.02., TSV Trostberg - EV Moosburg 5:4
So., 08.02., ESC Hassfurt - EA Schongau 5:2
So., 08.02., ESC Holzkirchen - SVG Burgkirchen 4:5

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Aktuelle Ergebnisse beider Gruppen im
Landesliga Liveticker
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(08.02.2009) Wölfe gegen am Bodensee ein 
EV Lindau - ESC Vilshofen 8:1 (2:1, 4:0, 2:0). Torschütze für die Wölfe Andreas Sagerer. (Strafminuten: EVL 8, ESC 18) 

 
(07.02.2009) Wölfe erlegen Eisbären  
ESV Burgau - ESC Vilshofen 1:8 (0:2, 1:1, 0:5). Torschützen für die Wölfe waren Hartl(2), Toth(2), Zillinger(2), Döring und Spies. (Strafminuten ESV 10+10, ESC 18) 

 
(04.02.2009) ESC-Wölfe im Schwäbischen auf Beutezug  

Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga: Vilshofen in Burgau und Lindau zu Gast

Zweimal müssen die Vilshofener Wölfe in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga an diesem Wochenende in schwäbischen Gefilden ran: Am Freitag (Spielbeginn 20 Uhr) gastiert die Altmann-Truppe beim ESV Burgau westlich von Augsburg, am Sonntag (17.15 Uhr) will der ESC mit dem EV Lindau einem der Aufstiegsanwärter in dessen Stadion am Bodensee einen heißen Tanz liefern.

Nach der Kür gegen die Altstars vom Sternstunden-Team des Bayrischen Rundfunks, das die ehemaligen Nationalspieler und Bundesliga-Cracks knapp mit 7:6 für sich entschieden, folgt nun wieder die Pflicht. Trotz des 7:1-Erfolgs im Hinspiel haben die ESC-Wölfe keinen Grund, die Eisbären des ESV Burgau zu unterschätzen. Immerhin ließen die Schwaben mit dem EV Fürstenfeldbruck in der Punkterunde der Landesliga West einen Bayernliga-Absteiger hinter sich und trotzten dem Rangzweiten Schongau im heimischen Stadion ein 4:4-Unentschieden ab. Auch in den Aufstiegsspielen mussten sich die Eisbären vor allem auf eigenem Eis bisher nicht verstecken. Die Vertreter der Landesliga Süd, EHC Bad Aibling (7:5) und ESC Geretsried (8:2), wurden geschlagen nach Hause geschickt und auch beim 2:6 gegen den EV Weiden hielt das Team von Trainer Charles Sajdl lange Zeit mit.
Auswärts holten die Schwaben immerhin ein achtbares 8:8 beim heimstarken ESV Gebensbach. Mit dem torgefährlichen Verteidiger Martin Lupac und Routinier Stanislav Picha, der nach einer einjährigen Zwangspause wegen eines Angriffs auf einen Schiedsrichter wieder ins Team zurückgekehrt ist, stehen zwei Akteure in den Reihen der Eisbären, die an einem guten Tag für jede Überraschung sorgen können.

In der Vergangenheit hatten es die Vilshofener Wölfe immer wieder mit dem ESV Burgau zu tun, sowohl in Bayernliga-Zeiten beim Kampf um den Klassenerhalt als auch in Aufstiegsspielen. In der Saison 1998/99 holten die Wölfe zwar ein 5:5 bei den Schwaben, im eigenen Stadion zogen sie aber mit 3:6 den Kürzeren, ein Jahr vorher siegten die Niederbayern aber mit 9:6 in Burgau. Das Eis bei den Eisbären scheint den Vilshofenern zu liegen, zumindest ein Teilerfolg scheint am Freitag möglich.

Ungleich schwieriger dürfte die Aufgabe zwei Tage später bei den Islanders vom EV Lindau sein. Die Bodensee-Schwaben holten sich mit nur zwei Verlustpunkten aus Remispartien in Fürstenfeldbruck und Schongau souverän den Meistertitel der Landesliga West und gelten als einer der heißesten Aufstiegsaspiranten. Einen Dämpfer erfuhren die Ambitionen des in Ostbayern aus seiner Zeit beim TSV Trostberg bestens bekannten Trainers Willy Bauer durch eine unglückliche 1:2-Heimniederlage gegen den EV Regensburg am ersten Spieltag, ansonsten hatten die Gastmannschaften im „Eichwald-Stadion“ wenig zu bestellen. Gebensbach zog sich mit 3:7 noch achtbar aus der Affäre, während der ESV Burgau mit 13:2 deutlich abgewatscht wurde. Aber auch auf fremdem Eis ließen die Islander bisher nichts anbrennen. Im wohl besten Saisonspiel der Vilshofener Wölfe behielten die Gäste vom Bodensee mit 4:1 die Oberhand an der Vils, beim ESV Gebensbach siegten die Schwaben mit 6:1. Mit 10:2 Zählern liegt das Team um den schwedischen Profi Kristoffer Bäckström und Oldie Daniel Kunce in Lauerstellung hinter den verlustpunktfrei führenden Teams aus Regensburg (12:0 Punkte) und Weiden (10:0), die an diesem Wochenende in Weiden aufeinander treffen.

Die Mannschaft von Trainer Christian Altmann hat als Saisonziel einen Platz im Mittelfeld der Aufstiegs-Gruppe A. Mit einem Sieg in Burgau könnten die Vilshofener Wölfe Bad Aibling vom 4. Tabellenplatz verdrängen, weil die Oberbayern es an diesem Wochenende mit den Spitzenteams aus der Oberpfalz zu tun bekommen. Dabei rechnet der Coach der Wölfe auch wieder mit dem Einsatz von Fabian Hadamik, der in den letzten Partien wegen einer Verletzung schmerzlich vermisst wurde. - scha

(aus PNP, vom 04.02.2009)  

 
(04.02.2009) Niederlage für den guten Zweck  
ESC Vilshofen - Eishockeymannschaft des FC Sternstunden 6:7 (0:2, 5:3, 1:2). Torschützen für die Wölfe waren Franke(2), Hartl, Kremhelmer, Meier und Sagerer. 

 
(02.02.2009) Eine Sternstunde für die gute Sache  

Benefiz-Eishockeyspiel der „Wölfe“ gegen Sternstunden-Auswahl bringt 2700 Euro - ESC unterliegt Promi-Mannschaft knapp mit 6:7

Von Franz Himpsl
Vilshofen. Es hat wieder nicht gereicht für die ESC-Wölfe. Am Ende hieß es 6:7 für die Gastgeber beim Benefiz-Eishockeyspiel gegen den FC Sternstunden. Doch das ist zweitrangig, hat doch die gute Sache gesiegt. 2700 Euro hat das Spiel am Samstag eingebracht.
Die Veranstaltung bot ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm und lockte zirka 350 Zuschauer ins Vilshofener Eisstadion. Zugute kam der Erlös der Aktion „Sternstunden - Wir helfen Kindern“ dem fünf Jahre alten krebskranken Florian Weishäupl aus Gotteszell (Lkr. Regen). Organisiert wurde das Spiel von Volksschauspieler Markus Neumaier (Komödienstadl, Kanal Fatal) und Anita Weinzierl-Moser. Die beiden sind befreundet und durch gemeinsame Hilfsaktionen eng miteinander verbunden. Stefan Schuster von UnserRadio moderierte.
Der FC Sternstunden wurde 1993 gegründet und besteht aus aktiven und ehemaligen Sportgrößen, Schauspielern, Moderatoren sowie Mitarbeitern des Bayerischen Rundfunks. Seit 2002 gibt es neben der Fußball- auch eine von Markus Neumaier ins Leben gerufene Eishockeymannschaft des FC Sternstunden, in der aktive und ehemalige Eishockeynationalspieler, Schauspieler, Sänger und Moderatoren dem Puck hinterher jagen. Schon bei den vergangenen Auftritten des Sternstunden-Teams in den Jahren 2005 und 2007 durfte man große Namen des Eishockeysports in Vilshofen begrüßen.
Auch dieses Mal war die Sternstunden-Auswahl wieder hochkarätig besetzt - etwa mit den Ex-Nationalspielern Ronny Martin, Jürgen Simon, Manfred Schuster, Michael Pohl und Christian Curth. Das vielleicht bekannteste Gesicht der Sternstunden-Mannschaft: der ehemalige National-Torwart, WM- und Olympia-Teilnehmer Beppo Schlickenrieder. Ältester Spieler war der fast 70-jährige Paul Sommer, jüngster und einziger noch aktiver Spieler Landesliga-Topscorer Alexander Raschke. Als Schiedsrichter fungierten Hermann Jell und Matthias Worlitschek.

Riesen-Engagement fürs Rahmenprogramm

Vorbereitet hatte die Aktion Anita Weinzierl-Moser in Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft des ESC, die am Samstag unter anderem für die Verpflegung der Gäste sorgte. Weinzierl-Moser, die für die deutsche Schmerzliga arbeitet und in ihrer Freizeit die 1. Mannschaft des ESC mit betreut, freute sich ganz besonders über die vielen Kinder, die am Programm beteiligt waren: „Die Flötenspieler haben fleißig geübt, die ‚Dance Moves‘ haben getanzt bis zum Umfallen, auch die kleinen Eishockeyspieler mussten viel trainieren“. Sie bedankt sich bei allen, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben.
Das Programm rund um das Benefizspiel nahm seinen Anfang mit dem obligatorischen Grußwort von Bürgermeister Georg Krenn. Der Bürgermeister, der sich einen Fanschal der „Wölfe“ verpassen ließ, war sich sicher: „Vilshofen entwickelt sich zu einer Sternstunden-Stadt“. Er hoffe, dass es auch in Zukunft solche Veranstaltungen in Vilshofen geben werde. Mit einem kleinen Flötenkonzert und einer Scheckübergabe am Rahmenprogramm beteiligt war die Grundschule Aunkirchen. Die Schule hatte in der Vorweihnachtszeit ein Krippenspiel aufgeführt und dadurch für die Aktion Sternstunden 600 Euro gesammelt. Der Spendenbetrag wurde nun im Rahmen der Sternstunden-Aktion übergeben.
Es folgte ein Eishockeyspiel der Jüngsten des ESC Vilshofen. Die Wartezeit auf das Spiel der „Großen“ verkürzten schließlich die Tänzerinnen des Vilshofener Tanzstudios „Dance Moves“. Die beiden Tanzgruppen mit Aktiven im Alter von neun bis zwölf und zwölf bis 17 Jahren unter der Leitung von Sandra Frammelsberger zeigten ausgefeilte Choreografien. Getanzt wurde auch in den Drittelpausen des Hauptspiels - diesmal auf dem Eis. Die Nachwuchssportlerinnen Linda Graf, Annette Stöhr, Ann-Kristin Commes und Ingrid Auer von der Kunstlaufabteilung des ESC Vilshofen zeigten in kurzen Darbietungen ihr Können. Während der Drittelpausen spielte ferner die Schulband des Klosters Schweiklberg.
Das überaus spannende und über weite Strecken ausgeglichene Spiel der Vilshofener Wölfe gegen die Sternstunden-Auswahl verloren die Gastgeber am Ende knapp mit 6:7. „Das war ein super Spiel. Es macht immer wieder Spaß, hier zu spielen. Und ich glaube, es war auch für die Zuschauer interessant“, sagte der sichtlich geschaffte Markus Neumaier nach dem Spiel. Um gleich darauf deutlich zu machen, dass es um den Sport an diesem Tag nur in zweiter Linie ging: „Heute zählt nur einer - und das ist der Florian.“
Beim anschließenden Beisammensein in der Stadiongaststätte wurde dann auch gleich der Erlös der Aktion bekannt gegeben. 2200 Euro, von denen je 1100 Euro an Sternstunden und an den kleinen Florian gehen, hat die Aktion eingebracht. Sehr spendabel zeigte sich zudem Ex-Eishockey-Bundesligaspieler Hubert Berger. Er steuerte zusätzliche 500 Euro für Florian bei, so dass sich Florians Eltern über insgesamt 1600 Euro freuen konnten. Berger wäre eigentlich Teil der Sternstunden-Auswahl gewesen, hatte aber kurzfristig absagen müssen.
Der fünfjährige Florian aus Gotteszell konnte wegen seiner schweren Krankheit nicht zum Spiel kommen. Er hat Metastasen in Knie, Oberschenkel und Wirbelsäule. Zu seinem weiteren Krankheitsverlauf geben die Ärzte zurzeit keine Prognosen ab; seine Überlebenschancen liegen nach Medizinermeinung aber bei nur zehn Prozent. Das durch die Spendenaktion erwirtschaftete Geld soll dazu dienen, dass Florians Eltern ihren Sohn auf seinem Leidensweg begleiten, dass sie bei ihm im Krankenhaus sein können. Harald Weishäupl, der Vater von Florian, war dankbar für die finanzielle Unterstützung. „Das ist schon gigantisch, was hier auf die Beine gestellt worden ist“, sagte er.

(aus PNP, vom 02.02.2009)  

 
(01.02.2009) 4. Spieltag in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga  
Gruppe A:
Fr., 30.01., EHC Bad Aibling - ESV Burgau 8:4
Fr., 30.01., ESC Geretsried - EV Lindau 1:5
Fr., 30.01.,EV Regensburg - ESV Gebensbach 9:3
So., 01.02., ESV Gebensbach - EV Lindau 1:6
So., 01.02., EV Weiden - EHC Bad Aibling 8:1
So., 01.02., ESV Burgau - ESC Geretsried 8:2

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Gruppe B:
Fr., 30.01., EA Schongau - ESC Holzkirchen 5:1
Fr., 30.01., SVG Burgkirchen - EHC Bayreuth 3:3
So., 01.02., SVG Burgkirchen - EA Schongau 7:3
So., 01.02., EHC Bayreuth - ERC Lechbruck 9:2
So., 01.02., ESC Hassfurt - EV Moosburg 7:1
So., 01.02., ESC Holzkirchen - TSV Trostberg 5:3 

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